LESOTHO

Lesotho Transporte und Spedition Dienstleistungen

Lesotho

Hauptstadt
Maseru

Einwohnerzahl
2.1 Mio.

Landessprache/n
Sesotho, Englisch, Zulu, Xhosa

Währung
Loti (LSL) / Rand (ZAR)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
USD 2.114 Mrd.

BIP pro Einwohner
USD 1103

Schweizer Exporte
CHF 0 Mio.

Schweizer Importe
0.38 Mio.

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Lesotho

Das kleine, gebirgige Königreich ist eine Enklave und ganz von Südafrika umgeben. Die Entwicklungszusammenarbeit des Bundes  (DEZA) engagiert sich in Lesotho im Rahmen ihres Regionalprogramms Südliches Afrika für Ernährungssicherheit und zu HIV/Aids. Das Land präsentiert sich gerne als «Schweiz des südlichen Afrikas» und betont sein Tourismuspotenzial. Die Schweiz hat deshalb einen guten Ruf und ist über die Wirkung der offiziellen Beziehungen hinaus bekannt.

 

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Der direkte Handel zwischen den beiden Ländern ist nicht sehr intensiv, da Schweizer Produkte über Südafrika ins Land eingeführt werden. Seit 2008 besteht ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und der Zollunion des südlichen Afrika (SACU), der Lesotho, Botswana, Namibia, Swasiland und Südafrika angehören.

 

Geschäftssprache

Englisch.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System.

 

Zollsystem

Harmonisiertes System.

 

Währung

Landeswährung 1 Loti = 100 Lisente. ISO-Code: LSL

 

Importkontrolle

Einfuhr ist unterteilt in solche Waren, die nur mit Einfuhrlizenz zugelassen werden, und solche, die mengenmäßig ohne Einholung einer Importlizenz unbegrenzt eingeführt werden können. Sofern vom Empfänger keine gegenteiligen Mitteilungen vorliegen, gelten z. Z. noch die südafrikanischen Einfuhrbestimmungen. Zwischen Südafrika und Lesotho besteht Zollunion und Währungsabkommen. Einem Einfuhrverbot unterliegen derzeit u.a. Gefahrmüll, Gebrauchtkleidung, Armeebekleidung inkl. Decken, Schuhe und Seesäcken, anstößige Publikationen. In der Zuständigkeit verschiedener Ministerien liegt die Erstellung von Genehmigungen, die für diverse Waren für den Import erforderlich sind: Alkohol (Tourismus- und Umweltministerium), landwirtschaftliche Produkte (Landwirtschaftsministerium), Medikamente (Gesundheitsministerium) und KF (Konsulatsfakturen) Z, Reifen, Gebrauchttextilien, Fliesen (Handelsministerium). Der Devisenmarkt ist weitgehend frei. Umsatzsteuerregelsatz: 14%

 

Zahlungsbedingungen und Angebote

Üblich ist unwiderrufliches, bestätigtes Akkreditiv, auch ggf. Kasse gegen Dokumente. Fakturierung in €, Preisangaben in fob Europahafen.

 

Ursprungsangaben

Keine besonderen Vorschriften. In Zweifelsfällen mit Ursprungsland kennzeichnen. „Made in ………… “ wird empfohlen. Angabe Ursprungsland auf der HR (Handelsrechnungen) .

 

Markierung / Etikettierung

handelsübliche Markierung erforderlich mit dem Zusatz „Made in …“ ratsam. Besondere Etikettierungsvorschriften gelten beispielsweise für Kosmetika. Nähere Infos dazu bietet das Ministry of Trade and Industry (Tel: +266 22325272).

 

Verpackung

Anwendung IPPC-Standard ISPM Nr. 15 für Holzverpackung. Kein Heu und Stroh verwenden. Witterungsbeständige und robuste Verpackung erforderlich.

 

Warenmuster und -proben

Zollfrei, wenn ohne Handelswert. Siehe Angaben unter „Republik Südafrika“.

 

Versand- und Begleitpapiere

a) HR (Handelsrechnungen) 4-fach in englischer Sprache

b) Packliste empfehlenswert

c) UZ (Ursprungszeugnisse) nur auf Anforderung

d) mögl. weitere Papiere:

Veterinäre- oder Phytosanitäre Zertifikate, Kostenerklärung des Spediteurs, Kopie Kaufvertrag