MALI

Mali Transporte und Spedition Dienstleistungen

Mali

Hauptstadt
Bamako

Einwohnerzahl
15.8 Mio.

Landessprache/n
Französisch (Amtssprache)

Währung
Communauté financière africaine franc (XOF)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
11 Mia. USD

BIP pro Einwohner
673 USD

Schweizer Exporte
6.78 Mio. CHF

Schweizer Importe
259.3 Mio. CHF

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Mali

Mali ist seit 1977 ein Schwerpunktland der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Die DEZA setzt sich primär ein für die ländlichen Entwicklung, die lokale Wirtschaftsförderung, die Schul- und Berufsbildung und die Lokalverwaltung. Seit dem Ausbruch des bewaffneten Konflikts in Nordmali im Januar 2012 und der Nahrungsmittelkrise im Sahel wurde die humanitäre Hilfe stark ausgebaut. Die Schweiz engagiert sich in Mali zudem mit einem Friedensförderungsprojekt.

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Trotz einer Reihe bilateraler Verträge (Handel, wirtschaftliche Zusammenarbeit, gegenseitiger Investitionsschutz, Zivilluftfahrt) ist der Wirtschaftsaustausch zwischen den beiden Ländern bescheiden. Die Schweiz importiert aus Mali Landwirtschaftsprodukte, während sie vor allem pharmazeutische Produkte und Maschinen nach Mali exportiert.

Geschäftssprache

Französisch.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System.

 

Zolltarif

Harmonisiertes System.

 

Währung

Landeswährung 1 Franc (CFA) = 100 Centimes (CFA).
ISO-Code: XOF.

 

Importkontrolle

Liberalisierte und lizenzpflichtige Waren. Für liberalisierte Waren ist ein Einfuhrzertifikat erforderlich. Für die Beantragung der Importlizenz sind unterschriebene Proforma-Rechnungen erforderlich, die nicht älter als 3 Monate sein dürfen. Eine Verlängerung der Lizenz um 3 Monate ist möglich. Bescheinigungen sind nicht vorgeschrieben. Lizenzdauer im Allgemeinen 6 Monate. Einfuhrverbot besteht z.B. für Drogen, lebende Rinder und Produkte aus Rindfleisch, Alkohol und Waren mit israelischem Ursprung.
Devisentransfer muss von der staatlichen Export- Import-Bank – BCEAO – genehmigt werden; zuvor muss das Wirtschaftsministerium zugestimmt haben.
Umsatzsteuerregelsatz: 18%

 

Pre-Shipment-Inspektion

Für Importe sind i.d.R. Vorversandkontrollen notwendig. .berprüft werden Qualität und Menge, Preis, Zollwert und Importeignung.
Die im Zusammenhang mit dem WTO-Übereinkommen über Kontrollen vor dem Versand (SR 0.632.20, Anhang 1A.10) erlassene Verordnung vom 17. Mai 1995 über die Durchführung von Ver-sandkontrollen (SR 946.202.8) regelt Zulassung, Durchführung und Überwachung solcher Kontrollen (v.a. Überprüfung der Qualität, der Menge und des Preises) im Auftrag ausländischer Staaten durch spezialisierte Inspektionsgesellschaften in der Schweiz. Diese Gesellschaften benötigen pro Auftrags-land eine Bewilligung des WBF.
Zurzeit verfügen vier Inspektionsgesellschaften über solche Bewilligungen. Es sind dies Bureau Veritas Switzerland AG in Weinigen (Bureau Veritas), Cotecna Inspection SA in Genf (Cotecna), Intertek (Schweiz) AG in Basel (Intertek) und SGS Société Générale de Surveillance SA in Genf (SGS).

 

Zahlungsbedingungen und Angebote

Lieferungen sollten nur durch Stellung eines unwiderruflichen, bestätigten Akkreditivs erfolgen. Lieferung erst nach erfolgter Eröffnung des Akkreditivs bei einer deutschen Bank zu empfehlen. Kasse gegen Dokumente nicht empfehlenswert. €-Fakturierung cif- oder fob-Basis. Korrespondenz und Angebote in französischer Sprache erforderlich.

 

Ursprungsangaben

Auf Waren mit irreführenden Angaben über den Ursprung mit „Importé d…………“ verlangt, falls zutreffend.

 

Markierung / Etikettierung

Handelsübliche Markierung. Zusatzvermerk „Vente au Mali“ ist für bestimmte Waren wie Textilien, Webgarn, Batterien etc. erforderlich.

 

Verpackung

Seeverpackung. Keine besonderen Markierungsvorschriften für Kolli. Signierung „Importé d’Allemagne“ wird empfohlen.
Heu und Stroh vermeiden! Empfehlenswert ist die Beifügung einer Packliste mit Übersicht über alle Packstücke mit Angabe von Art, Menge, Marke, Nummer, Brutto- und Nettogewicht sowie Inhalt.

 

Warenmuster und -proben

Zollfrei, wenn ohne Handelswert.

 

Versand- und Begleitpapiere

Sämtliche Korrespondenz mit malischen Behörden muss auf französisch geführt werden. Übliche, sowie

a) HR (Handelsrechnungen) 3-fach, mit allen handelsüblichen Angaben, u. a. Lizenz No., Brutto- und Nettogewicht, fob- und cif-Wert, genaue Warenbezeichnung, in französischer Sprache. Beglaubigung des Originals und 1 Kopie durch IHK (Industrie- und Handelskammern) . Am Schluß der Rechnung vom Ausführer rechtsverbindlich zu unterschreibende Erklärung wie folgt: „Nous certifions que les marchandises dénommées dans cette facture sont de fabrication et d’origine de……………“

b) Ursprungszeugnis für alle Waren (1-fach), „Switzerland“ oder  „…………….(European Union)“ oder nur „European Union“

c) Warenverkehrsbescheinigung (WVB (Warenverkehrsbescheinigung) ) EUR. 1 und UE nicht nötig.

d) Postpakete 20 kg: 1 APK (Auslandspaketkarte) , 2 ZI (Zollinhaltserklärungen) franz.

e) unbeglaubigte Konnossemente, mit Notify Adresse