NAMIBIA

Namibia Transporte und Spedition Dienstleistungen

Namibia

Hauptstadt
Windhoek

Einwohnerzahl
2.35 Mio.

Landessprache/n
Englisch, Afrikaans, Deutsch

Währung
Namibia-Dollar (NAD)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
USD 12.57 Mrd.

BIP pro Einwohner
USD 5691

Schweizer Exporte
CHF 5.76 Mio.

Schweizer Importe
CHF 1.06 Mio.

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Namibia

Die Beziehungen zwischen Bern und Windhoek sind gut, könnten aber noch intensiviert werden. Während des Prozesses, der Namibia schliesslich die Unabhängigkeit brachte, war 1989–1990 zum ersten Mal eine (unbewaffnete) Militärformation der Schweiz bei einer Friedensoperation der UNO im Einsatz.

 

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Namibia ist Mitglied der Zollunion des südlichen Afrikas und profitiert damit vom Freihandelsabkommen zwischen der Zollunion und der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA). Der Handel zwischen den beiden Ländern erfolgt teilweise über Südafrika. Gemäss Schweizer Zollstatistik belief sich das Importvolumen aus Namibia im Jahr 2010 auf 2.9 Mio. CHF. Dabei handelte es sich hauptsächlich um landwirtschaftliche Produkte und Rohstoffe. Die Exporte beliefen sich auf 6.2 Mio. CHF und umfassten vor allem Maschinen. Die namibischen Bodenschätze haben auch Grossunternehmen angezogen, die ihren Sitz in der Schweiz haben.

 

Vertragliche Regelungen

Doppelbesteuerungsabkommen in Kraft
MAR-Abkommen.
Namibia – EU: in allgemeine autonome Zollpräferenz einbezogen.
Präferenzabkommen mit Simbabwe.
Bilaterales Freihandelsabkommen zwischen SACU und EFTA.
Mitglied der Afrikanischen Union (AU), Entwicklungsgesellschaft des Südlichen Afrika (SADC),
Freihandelszone des SADC (SADC FTA), Zollunion des Südlichen Afrika (SACU).
Mitglied Carnet-A.T.A.-Verfahren.

 

Geschäftssprache

Englisch, Deutsch, Afrikaans.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System.

 

Zolltarif

Harmonisiertes System.

 

Währung

Landeswährung Namibia-Dollar (N$) = 100 Cents (c).
ISO-Code: NAD

 

Importkontrolle

Grundsätzlich ist die Einfuhr von Waren liberalisiert.
Aufgrund nationaler Gesetze oder internationaler
Abkommen können je nach Warenart besondere
Bestimmungen existieren. Abstimmung mit Importeur ratsam. Für bestimmte Waren braucht der Importeur eine Einfuhrerlaubnis.
Umsatzsteuerregelsatz: 15%

 

Zahlungsbedingungen und Angebote

Der südafrikanische Rand wird als Zahlungsmittel akzeptiert (Kurs: 1:1).
Zahlungen sollten in einem bestätigten, unwiderruflichen Akkreditiv vereinbart werden. Verwendung von Dokumenteninkasso möglich.

 

Ursprungsangaben

Keine besonderen Ursprungsangaben. Irreführende
Beschriften sollten zusätzlich mit dem Namen des Ursprungslandes gekennzeichnet werden („Made in …“).

 

Markierung / Etikettierung

Keine besonderen Vorschriften.
Empfehlung zusätzlich zu handelsüblichen Markierungen Vermerk „Made in ………… “ anzubringen.
Etikettierung für bestimmte Warengruppen wie landwirtschaftliche Produkte erforderlich. Abstimmung mit Importeur ratsam.

 

Verpackung

Heu und Stroh nicht verwenden.
ISPM 15 anzuwenden.

 

Warenmuster und –proben

Berufsausrüstung, Messegut, Warenmuster können innerhalb des Carnet-A.T.A.-Verfahrens vorübergehend zollfrei eingeführt werden. Versand- und Begleitpapiere:

a) Handelsrechnung in mind. 2-facher Ausfertigung, in englischer Sprache erforderlich.

b) Ursprungszeugnisse normalerweise nicht verlangt. Jedoch Anforderung von Importeur oder Zoll möglich. Ursprung „…………….“.

c) Packliste: Gibt die Rechnung keine genaue Übersicht über die in den einzelnen Packstücken enthaltenen Waren, ist eine Packliste beizufügen, die die einzelnen Packstücke übersichtlich mit Art, Marke, Nummer und Inhalte aufführt.