REPUBLIK SUDAFRIKA

Republik Südafrika Transporte und Spedition Dienstleistungen

South Africa

Hauptstadt
Pretoria

Einwohnerzahl
54.14 Mio

Landessprache/n
Zulu, Xhosa, Afrikaans, Sepedi, Englisch, Sesotho, Setswana, etc.

Währung
Rand (ZAR)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
USD 323.8 Mrd.

BIP pro Einwohner
USD 5902

Schweizer Exporte
CHF 723.41 Mio

Schweizer Importe
CHF 2175.23 Mio.

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Südafrika

Die Schweiz und Südafrika verbinden vielfältige und intensive Beziehungen. Südafrika ist ein strategisches Partnerland der Schweiz und gehört zu den wichtigsten Wirtschaftspartnern auf dem afrikanischen Kontinent. Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind die wirtschaftliche Entwicklung sowie Wissenschaft und Forschung.

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Südafrika gehört für die Schweiz zu den wichtigsten Wirtschaftspartner auf dem afrikanischen Kontinent. Das bilaterale Handelsvolumen erreichte 2014 rund 1,3 Milliarden CHF.

Die Schweiz importierte insbesondere Edelmetalle (v.a. Platin), während Südafrika pharmazeutische Erzeugnisse, Maschinen, Präzisionsinstrumente und Uhren einführte. 2014 lag die Schweiz unter den ausländischen Investoren in Südafrika an siebter Stelle. Die Zahl der Touristen aus der Schweiz ist die höchste aller europäischen Staaten.

Mehr als 100 Schweizer Firmen haben Filialen oder Produktionsstätten in Südafrika und schaffen damit rund 33’000 Arbeitsplätze. In der Schweizer Botschaft in Pretoria ist ein Swiss Business Hub zur Handels- und Investitionsförderung integriert.

Geschäftssprachen

Englisch, Afrikaans.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System.

 

Zolltarif

Harmonisiertes System. Verzollung nach Transaktionswert.

 

Währung

Landeswährung Rand (R) = 100 Cents (c).

ISO-Code: ZAR

 

Importkontrolle

Lizenzpflichtige Waren werden vom Zoll auf Listen (www.itac.org.za.) veröffentlicht. Für diese Waren ist die Lizenznummer und Verfallsdatum auf allen Verschiffungspapieren anzugeben. Die Lizenz muss vor Abgang der Ware vorliegen. In südafrikanischen Häfen ankommende lizenzpflichtige Waren, für die keine gültige Lizenz vorliegt, werden beschlagnahmt. Dringende Warnung vor dem Versand genehmigungspflichtiger Waren ohne Einfuhrlizenz. Diese werden als illegale Einfuhr betrachtet.

Umsatzsteuerregelsatz: 14%

Die Devisenkontrollen sind schrittweise gelockert worden. Inländern ist die Führung von Devisenkonten gestattet.

 

Zahlungsbedingungen und Angebote

Üblich unwiderrufliches, bestätigtes Akkreditiv. Kasse gegen Dokumente (D/P) bei guter Geschäftsverbindung.

Devisen für Importeure nur gegen Verschiffungsnachweis. Fakturierung in €, auch in £ Sterling oder US $ fob europäischer Hafen.

Schriftverkehr grundsätzlich in Englisch. Angebote und Handelsrechnungen müssen in englischer Sprache abgefasst sein.

 

Ursprungsangaben

Wenn durch Aufmachung, Beschriftung oder Kennzeichnung der Ware der Eindruck entstehen könnte, dass es sich um ein südafrikanisches Fabrikat handelt oder sonst irreführend ist, muss die Ware und ihre Verpackung die Angabe des Ursprungslandes („Made in ………… “) tragen.

 

Markierung / Etikettierung

Etikettierungsvorschriften für u. a. versilberte Waren, Desinfektionsmittel, Nahrungsmittel, Kosmetika, landwirtschaftliche Hilfsmittel.

Handelsübliche Warenmarkierung (Absender, Empfänger, Netto- und Bruttogewicht) und zusätzlich noch den Namen des Herkunftslandes angeben.

 

Verpackung

Heu und Stroh möglichst nicht verwenden. Auf ausreichende Verpackung besonders achten. Seeverpackung, Tropenkisten und Verschläge aus gesundem Holz, Untersuchung bei Ankunft, u. U. Zwangsdesinfektion. Über Signierung der Kisten besondere Vorschriften, Importeur oder Spediteur fragen. Mit der Eisenbahn in Südafrika weiterzubefördernde Kisten müssen mit der vollen Anschrift des Empfängers beschriftet sein. Gegen geringe Gebühren wird dies bei Fehlen von der Eisenbahnverwaltung vorgenommen.

ISPM Nr. 15 anwendbar.

 

Warenmuster und -proben

In der Praxis werden kleine Mengen, wenn sie lediglich Qualität und Art der Ware demonstrieren, zollfrei zugelassen. Besondere Musterrechnung engl. notwendig, wenn Muster mit Handelswert unberechnet geliefert werden. Auskunft bei IHK (Industrie- und Handelskammern) empfohlen.

Carnet-A.T.A.-Verfahren möglich.

 

Versand- und Begleitpapiere

Übliche, sowie

a) HR (Handelsrechnungen) 1-fach mit handelsüblichen Angaben, wie Anschrift

des Verkäufers und Käufers, Angabe des Schiffes, Bestimmungshafen, Warenbezeichnung, Gewichte, Verkaufspreise (fob-Werte), Auftragsnr. und -datum, Zolltarifnummer, Lieferbedingungen-Angaben in englischer Sprache. Bei Textilgeweben sind besonders anzugeben: Name und Anschrift des „indent agent“ oder gegebenenfalls des „confirming house“ und die „supplier’s sample number“ (die das Gewebe identifizierende Musternummer des Lieferanten). Ferner muss ein Muster von 15 cm x 8 cm an jedes Rechnungsexemplar angeheftet sein. Das Muster muss mit einem Stempel aus unauslöschlicher Farbe angeben: den Namen des Lieferanten und die Musternummer des Gewebes, die mit der Nummer übereinstimmen muss, die auf der Rechnung angegeben wird.

b) Konnossemente bedürfen keiner Beglaubigung.

c) UZ (Ursprungszeugnisse) der IHK (Industrie- und Handelskammern) nicht erforderlich, aber Ursprungserklärung (Declaration of Origin for the export of goods to the Republic of South Africa) – 3-fach, wenn für Waren unterschiedliche Zollsätze bestehen und der Vorzugszollsatz erreicht werden soll –; vom Ausführer zu unterschreiben (Formularvordruck DA 59).

d) Als Präferenzursprungsnachweis WVB (Warenverkehrsbescheinigung) EUR. 1 für Sendungen, soweit die Produkte unter das Freihandelsabkommen mit der EU fallen. EUR. 1 für Sendungen bis Warenwert von 6.000,– €. Dabei ist folgende Erklärung abzugeben: „Der Ausführer der Ware, auf die sich dieses Handelspapier bezieht, erklärt, dass diese Waren, soweit nicht anders angegeben, pr.ferenzbegünstigte …-Ursprungswaren sind.“ Für Sendungen im Werte über 6.000,– € ist grundsätzlich die Warenverkehrsbescheinigung EUR. 1 erforderlich. Der Exporteur füllt die Formulare aus, die Zollstelle stellt sie aus. „Ermächtigte Ausführer“ können die vorstehend genannte Ursprungserklärung, nach Bewilligung durch das zuständige Hauptzollamt, auf den Handelsdokumenten auch bei Sendungen über 6.000,– € verwenden.

e) Für Postpakete bis 31,5 kg: 1 APK (Auslandspaketkarte) , 2 ZI (Zollinhaltserklärungen) engl., 1HR (Handelsrechnungen) unterzeichnet