SAMBIA

Sambia Transporte und Spedition Dienstleistungen

Zambia

Hauptstadt
Lusaka

Einwohnerzahl
15.02 Mio

Landessprache/n
Englisch (Amtssprache); daneben 7 offiziell anerkannte Stammessprachen

Währung
Sambische Kwacha (ZMK)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
28.45 Mia. USD

BIP pro Einwohner
1833 USD

Schweizer Exporte
15.88 Mio. CHF

Schweizer Importe
3.74 Mio. CHF

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Sambia

Die Schweiz unterhält gute Beziehungen zu Sambia. Seit dem 1.November 2015 wird die Schweiz in Sambia durch die Schweizer Botschaft in Dar es Salaam (Tansania) und ihren Honorarkonsul in Lusaka vertreten. Die konsularischen Dienstleistungen für Sambia werden weiterhin vom Regionalen Konsularcenter Südliches Afrika in Pretoria erbracht, das der Schweizer Botschaft in Südafrika angegliedert ist.

 

 

Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe

Der wirtschaftliche Austausch zwischen der Schweiz und Sambia ist gering. Die Schweiz importiert Metallprodukte und Agrarerzeugnisse und exportiert pharmazeutische Produkte und Maschinen.

Ein Schweizer Honorarkonsul ist in Lusaka ansässig.

Geschäftssprache

Englisch.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System.

 

Zolltarif

Harmonisiertes System.

 

Währung

Landeswährung Kwacha (K) = 100 Ngwee (N).

ISO-Code: ZMK

 

Importkontrolle

Einfuhrlizenzen sind nur erforderlich für Agrarprodukte (frisch oder getrocknet und nicht weiter verarbeitet), Waffen, Munition, Sprengstoff, gefährliche Chemikalien und andere gefährliche Stoffe. Gültigkeitsdauer der Einfuhrerlaubnis zwischen 3 und 6 Monaten. Bei der Einfuhr sind bis zu einem Wert von 2.000 USD das Formular CE7 und über diesem Schwellenwert das Formular CE 20 zu verwenden.

Umsatzsteuerregelsatz: 16%

Einfuhren sind an die Benutzung bestimmter Häfen gebunden. (Auskunft vom sambischen Importeur)

Für viele Produktgruppen ist ein Konformitätsnachweis (PVoC) erforderlich, das von einer zuständigen Inspektionsfirma auszustellen ist.

 

Zahlungsbedingungen und Angebote

Akkreditivbasis ausschließlich empfehlenswert; Kasse/Dokumente wird jedoch praktiziert.

Angebote in englischer Sprache; cif-Basis üblich

 

Ursprungsangaben

Besondere Ursprungskennzeichnungspflichten bestehen nicht. Jedoch ist eine täuschende oder missbräuchliche

Kennzeichnung von Waren und Mustern verboten.

 

Markierung / Etikettierung

Beim Import über Dar-es-Salaam (Tansania) müssen die Packstücke zusätzlich mit einem grünen Kreuz versehen (Balken mindestens 30cm) werden. Zu den handelsüblichen Markierungen wird der Zusatz „Made in…“ empfohlen.

 

Verpackung

Staub- und bruchfeste Verpackung. Für Heu- und Strohverpackungen sind keine Beschränkungen bekannt.

Für vorgepackte Waren bestehen Etikettiervorschriften

 

Warenmuster und -proben

Soweit Warenproben vom Zoll-Comptroller als „Muster ohne Handelswert“ anerkannt werden, ist eine zollfreie Einfuhr möglich.

 

Versand- und Begleitpapiere

Übliche, sowie

  1. a) 2 HR (Handelsrechnungen) , engl., unbegl. Angaben müssen mit denjenigen in ZF (Zollfakturen) übereinstimmen.
  2. b) UZ (Ursprungszeugnisse) nicht generell vorgeschrieben; falls nötig, „Switzerland“ oder „……………. (European Union)“ oder nur „European Union“ .
  3. c) Postpakete bis 31,5 kg: 1 APK (Auslandspaketkarte) , 1 ZI (Zollinhaltserklärungen) engl., HR (Handelsrechnungen) 2fach engl.
  4. d) Konnossemente bedürfen keiner Beglaubigung.

Order-Konnossemente sind zugelassen, jedoch ist die Angabe einer Notify-Adresse erforderlich. Werden die Waren über Dar-es-Salaam oder Tanga eingeführt, müssen die Konnossemente den Vermerk tragen „Zambia via Dar-es-Salaam“ bzw. „Zambia via Tanga“.