SENEGAL

Senegal Transporte und Spedition Dienstleistungen

Senegal

Hauptstadt
Dakar

Einwohnerzahl
14.5 Mio

Landessprache/n
Französisch (Amtssprache), zahlreiche regionale und lokale Dialekte

Währung
Communauté Financière Africaine franc (XOF)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
USD 15.05 Mrd.

BIP pro Einwohner
USD 1006

Schweizer Exporte
CHF 16.58 Mio.

Schweizer Importe
CHF 253.91 Mio

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Senegal

Bereits 1928 eröffnete die Schweiz in Dakar ein Konsulat. Damals lebten rund 100 Schweizer Staatsangehörige in Senegal. Nach der Unabhängigkeit von Frankreich 1960 anerkannte die Schweiz den neuen Staat umgehend. Im Jahr darauf nahmen die beiden Länder diplomatische Beziehungen auf.

Geschäftssprache

Französisch.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System.

 

Zolltarif

Harmonisiertes System, Verzollung nach cif-Wert

 

Währung

Landeswährung 1 CFA-Franc (CFA) = 100 Centimes.

ISO-Code: XOF

 

Importkontrolle

Einfuhrlizenzen: Für EU-Waren ist die Einfuhr liberalisiert.

Einzellizenzen sind dementsprechend nicht erforderlich, sondern nur sogenannte Einfuhrzertifikate (Certificat d’Importation). Eine Ausnahme besteht für Waren, die Sonderbestimmungen unterworfen sind bzw. auf der Verbotsliste stehen. Für sie sind Lizenzen erforderlich, die im Allgemeinen 6 Monate gültig sind. Die Versendung der Ware mussvor Ablauf der Lizenz erfolgen. Für die Erteilung einer Lizenz ist die Vorlage einer Proforma-Rechnung notwendig. Sie hat u. a. zu enthalten: Datum, fob-Preise, Lieferfrist, rechtsgültige Unterschrift. Bescheinigungen sind nicht erforderlich.

Der Ausführer sollte nur dann Sendungen auf den Weg bringen, wenn die Gewißheit besteht, dass der Empfänger als Importeur zugelassen ist und über eine Importeur-Exporteur-Karte verfügt, was voraussetzt, dass er im Handelsregister eingetragen ist. Keine Schwierigkeiten für die Eröffnung von Akkreditiven zugunsten EU- Ausführer.
Devisenzuteilung ohne Schwierigkeiten.

Umsatzsteuerregelsatz: 18%

 

Pre Shipment Inspektion

Für Importe sind i.d.R. Vorversandkontrollen notwendig. .berprüft werden Qualität und Menge, Preis, Zollwert und Importeignung.
Die im Zusammenhang mit dem WTO-Übereinkommen über Kontrollen vor dem Versand (SR 0.632.20, Anhang 1A.10) erlassene Verordnung vom 17. Mai 1995 über die Durchführung von Ver-sandkontrollen (SR 946.202.8) regelt Zulassung, Durchführung und Überwachung solcher Kontrollen (v.a. Überprüfung der Qualität, der Menge und des Preises) im Auftrag ausländischer Staaten durch spezialisierte Inspektionsgesellschaften in der Schweiz. Diese Gesellschaften benötigen pro Auftrags-land eine Bewilligung des WBF.
Zurzeit verfügen vier Inspektionsgesellschaften über solche Bewilligungen. Es sind dies Bureau Veritas Switzerland AG in Weinigen (Bureau Veritas), Cotecna Inspection SA in Genf (Cotecna), Intertek (Schweiz) AG in Basel (Intertek) und SGS Société Générale de Surveillance SA in Genf (SGS).

 

Zahlungsbedingungen und Angebote

Die Akkreditivbasis ist fast ausschließlich üblich. Mit französischen Großfirmen kann in der Regel ohne weiteres Kasse gegen Dokumente (D/P) vereinbart werden.

fob-Angebote in CFA, auch € empfohlen.

 

Ursprungsangaben

auf Waren mit „Importé d’Allemagne“ wird empfohlen.

 

Markierung / Etikettierung

Handelsübliche Markierungsvorschriften in französischer Sprache.

Den Vermerk „ Vente au Sénégal“ müssen u.a. Streichhölzer, Batterien (r.20), Stoffe, Kerzen, Alkohol tragen, die zum Verkauf in Senegal bestimmt sind.

 

Verpackung

Seeverpackung; Regelungen der ISPM Nr. 15

 

Warenmuster und -proben

Zollfrei, wenn ohne Handelswert.

Carnet A.T.A. Verfahren möglich.

Für zollpflichtige Muster von Handelsreisenden vgl.

im Allgemeinen Teil den Abschnitt 14 Warenmuster.

 

Versand- und Begleitpapiere

Übliche, sowie

a) Handelsrechnungen 2fach mit allen handelsüblichen Angaben, u. a. fob- und cif-Wert, Bruttound Nettogewicht, Ursprungsland, in frz. Sprache. Am Schluß der Rechnung vom Ausführer zu unterschreibende Erklärung wie folgt: „Nous certifions que les marchandises dénommées dans cette facture sont de fabrication et d’origine de ……………….; les prix indiqués ci-dessus s’accordent avec les prix courants sur le marché d’exportation.“ Beglaubigung durch IHK (Industrie- und Handelskammern) n nur auf besondere Anforderung des Importeurs, jedoch auch ohne diese allgemein empfohlen.

b) Ursprungszeugnis nur auf Anforderung. Falls UZ (Ursprungszeugnisse) verlangt, dann bei deutschen Waren als Ursprungsland: „Suisse“ oder „République Fédérale d’Allemagne (Union Européene)“ oder nur „Union Européenne“.

c) WVB (Warenverkehrsbescheinigung) EUR. 1 bzw. UE nur auf Anforderung. Sie werden nur ausgestellt solange Senegal für EUUrsprungswaren eine Zollpräferenz gewährt.

d) Konnossemente unbeglaubigt. Order-Konnossemente mit Notify-Adresse möglich; unbeglaubigt.

e) Postpakete bis 31,5 kg: 1 APK (Auslandspaketkarte) , 2 ZI (Zollinhaltserklärungen) franz., 2 HR (Handelsrechnungen) wie a)

f) Packliste: Es wird empfohlen, den Sendungen

eine Packliste beizufügen.