SIMBABWE

Simbabwe Transporte und Spedition Dienstleistungen

Zimbabwe

HauptstadtHarare
Harare

Einwohnerzahl
14.6 Mio.

Landessprache/n
Englisch (offiziell), Shona, Sindebele, lokale Dialekte

Währung
Simbabwe-Dollar (ZWD) suspendiert

Bruttoinlandprodukt (BIP)
13.97 Mia. USD

BIP pro Einwohner
USD 1.042

Schweizer Exporte
CHF 7.53 Mio.

Schweizer Importe
CHF 5.24 Mio.

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Simbabwe

Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Simbabwe konzentrieren sich auf die Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe. Die Schweiz hat auf die Menschenrechtsverletzungen in Simbabwe reagiert und Sanktionen gegen Präsident Mugabe und ihm nahestehende Personen beschlossen.

 

 

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Der bilaterale Handel zwischen der Schweiz und Simbabwe ist gering. Während hauptsächlich landwirtschaftliche Produkte aus Simbabwe importiert werden, exportiert die Schweiz vor allem Maschinen und pharmazeutische Erzeugnisse. Seit 2001 besteht ein bilaterales Investitionsschutzabkommen zwischen der Schweiz und Simbabwe.

 

 

Geschäftssprache

Englisch.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System und britisches System.

 

Zolltarif

Harmonisiertes System. Verzollung nach dem Transaktionswert.

 

Währung

Landeswährung Simbabwe-Dollar (S. $) = 100 Cents (c).

ISO-Code: ZWL

 

Importkontrolle

Derzeit restriktive Maßnahmen: Waffenembargo und Verbot der Gewährung technischer Ausbildung oder Hilfe u. a. Daneben Finanzsanktionen gegen bestimmte Personen und Einrichtungen und Reiseverbote. Einfuhrlizenzen sind nur erforderlich für Waren, die auf der „Customs and Excise Negative List“ erscheinen. Importe können grundsätzlich über eine Open General Licence (Ogil) abgewickelt werden. Alle Einfuhrtransaktionen müssen über autorisierte Handelsunternehmen in Simbabwe erfolgen. Die Lizenzen werden vom Import/Export Licensing Office des Ministry of Trade gegen Vorlage von Devisenzuteilungszertifikaten erteilt; sie ist üblicherweise 6 Monate gültig; der Importeur muss seinem Antrag eine Proforma-Rechnung mit fob-Preisen und einen Bestellnachweis beifügen.

Umsatzsteuerregelsatz: 15%.

Devisenzuteilungszertifikate vergibt für Industriebetriebe die „Industrial Import Control“ der „Confederation of Simbabwe Industries (CSI)“, für den Handel und andere Importeure die „Commercial Import Control“ der „Simbabwe National Chamber of Commerce (SNCC)“. Für jedes Quartal erfolgt eine Quotenzuteilung.

Deutsche Exporteure können beim Ministry of Commerce and Industry, Earl Grey Building, 4th St., Harare (Salisbury), erfahren, welche Firmen Lizenzen für welche Waren erhalten. Exporteure sind verpflichtet, 50 % ihrer (erwarteten) Devisenerlöse bei der Zentralbank zu deponierten.

 

Pre-Shipment-Inspection

Importeure der betroffenen Waren haben ein „Certificate of Conformity“ (COC) pro Ursprungsland einer Exportsendung beizubringen, welches nach erfolgter Vorversandkontrolle durch eine akkreditierte Stelle auszustellen ist. Einzelheiten sind bei den mit der Zertifizierung beauftragten Unternehmen zu erfragen. Zurzeit verfügen vier Inspektionsgesellschaften über solche Bewilligungen. Es sind Bureau Veritas Switzerland AG in Weinigen (Bureau Veritas), Cotecna Inspection SA (Cotecna) in Genf, Intertek (Schweiz) AG in Basel (Intertek) und SGS Société Générale de Surveillance SA (SGS) in Genf.
link Inspektionsgesellschaften

 

Zahlungsbedingungen und Angebote

Akkreditiv-Basis empfohlen, nur bei solventen Importeuren

Kasse gegen Dokumente (D/P). €-Fakturierung oder £ Sterling.

 

Ursprungsangabe

Ursprungs Angabe auf der HR (Handelsrechnungen) ; irreführende Angaben vermeiden.

 

Markierung / Etikettierung

handelsübliche Markierung mit Angabe zum Ursprungsland.

Besondere Etikettierungsvorschriften sind nicht bekannt.

 

Verpackung

Vorschriften über Kistensignierung bestehen nicht.

Seeverpackung. Heu und Stroh als Verpackungsmaterial nicht empfehlenswert. Nicht zu schwere Kisten.

 

Warenmuster und -proben

Zollfrei, wenn ohne Handelswert.

 

 

Versand- und Begleitpapiere

Übliche, sowie

  1. a) HR (Handelsrechnungen) (1fach) in englischer Sprache mit den üblichen Angaben. Zollfakturen nicht nötig, Ursprungsland, nicht unterzeichnet, keine Bescheinigung.
  2. b) Unbeglaubigte Konnossemente. Order-Konnossemente mit Notify-Adresse möglich.
  3. c) UZ (Ursprungszeugnisse) nur, wenn gefordert; Ursprung angeben: „Schweiz“ oder „……….. (European Union“) oder nur „European Union“.
  4. d) Präferenznachweise:
    EUR.1 (Ausstellung erfolgt durch Zollstelle) Ursprungserklärung auf der Rechnung
    – jeder Ausführer bis Wertgrenze 6000 €
    – „Ermächtigte Ausführer“ ohne Wertgrenze
    Wortlaut der Ursprungserklärung:
    The exporter of the products covered by this document (customs authorization No …) (1) declares that, except where otherwise clearly indicated, these products are of … (2) preferential origin. Wird die Erklärung auf der Rechnung von einem Ermächtigten Ausführer ausgefertigt, so ist die Bewilligungsnummer des Ermächtigten Ausführers unter (1) einzutragen. Wird die Erklärung auf der Rechnung nicht von einem Ermächtigten Ausführer ausgefertigt, so können die Wörter in Klammern weggelassen bzw. der Raum leergelassen werden. (2) Der Ursprung der Erzeugnisse muss angegeben werden. Betrifft die Erklärung auf der Rechnung ganz oder teilweise Erzeugnisse mit Ursprung in Ceuta und Melilla, so bringt der Ausführer deutlich sichtbar die Kurzbezeichnung „CM“ an.
  1. e) Postpakete 20 kg: 1 APK (Auslandspaketkarte) , 1 ZI (Zollinhaltserklärungen) engl.