ZENTRALAFRICANISCHE REPUBLIK

Zentralafrikanische Republik Transporte und Spedition Dienstleistungen

Central African Republic

Hauptstadt
Bangui

Einwohnerzahl
4.7 Mio.

Landessprache/n
Französisch und Sango (Amtssprachen), sowie zahlreiche regionale Sprachen

Währung
Communauté Financière Africaine franc (XAF)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
USD 1.8 Mrd.

BIP pro Einwohner
USD 376

Schweizer Exporte
CHF 0.50 Mio.

Schweizer Importe
CHF 0.26 Mio.

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Zentralafrikanische Republik

Die Beziehungen zwischen der Zentralafrikanischen Republik und der Schweiz waren lange praktisch inexistent.  Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern ausgebaut.

 

Geschäftssprache

Französisch.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System.

 

Zolltarif

Harmonisiertes System.

 

Währung

Landeswährung 1 CFA-Franc (CFA) = 100 Centimes (c).
ISO-Code: XAF

 

Importkontrolle

Die Zentralafrikanische Republik gilt seit dem 23.12.2013 als Waffenembargoland im Sinne des Art. 4 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 428/2009.
Einfuhrlizenzen sind insbesondere für industrielle Fertigwaren erforderlich. Diese habe eine Gültigkeit von 6 Monaten. Der Warenversand muss innerhalb dieses Zeitraums erfolgen. Für alle Einfuhren ist eine begleitende Einfuhrerklärung zu statistischen Zwecke (déclaration d’importation) erforderlich. Für Einfuhrlizenzen und -erklärungen ist das Ministerium für Außenhandel und Industrie bzw. dort die „Direction du Commerce Extérieur“ zuständig. Ein Importverbot besteht für Waffen.
Umsatzsteuerregelsatz: 19%
Der Zahlungsverkehr mit dem Ausland unterliegt keinen Beschränkungen. Die Einfuhrlizenz schließt eine Genehmigung zum Erwerb der Devisen und zum Transfer des Gegenwertes der Ware ein.
Überweisungen aus CFA Ländern zeitintensiv, da vorheriger Umtausch in € notwendig.

 

Pre Shipment Inspektion

Für Importe sind i.d.R. Vorversandkontrollen notwendig. .berprüft werden Qualität und Menge, Preis, Zollwert und Importeignung.

Die im Zusammenhang mit dem WTO-Übereinkommen über Kontrollen vor dem Versand (SR 0.632.20, Anhang 1A.10) erlassene Verordnung vom 17. Mai 1995 über die Durchführung von Ver-sandkontrollen (SR 946.202.8) regelt Zulassung, Durchführung und Überwachung solcher Kontrollen (v.a. Überprüfung der Qualität, der Menge und des Preises) im Auftrag ausländischer Staaten durch spezialisierte Inspektionsgesellschaften in der Schweiz. Diese Gesellschaften benötigen pro Auftrags-land eine Bewilligung des WBF.

Zurzeit verfügen vier Inspektionsgesellschaften über solche Bewilligungen. Es sind dies Bureau Veritas Switzerland AG in Weinigen (Bureau Veritas), Cotecna Inspection SA in Genf (Cotecna), Intertek (Schweiz) AG in Basel (Intertek) und SGS Société Générale de Surveillance SA in Genf (SGS).

link Vorversandkontrollen (PSI)

 

Ladezertifikat (BESC)

Lieferungen müssen über eine „Electronic Cargo Tracking Note“ im Vorhinein beim Zoll angemeldet werden. Ohne dieses Ladezertifikat ist keine reibungslose Zollabfertigung möglich. Die Nummer des Ladezertifikats muss auf dem Frachtmanifest vermerkt sein. Das Ladezertifikat muss vom Conseil Centrafricain des Chargeurs oder einem akkreditierten Vertreter validiert sein.

 

Zahlungsbedingungen und Angebote

Die Akkreditivbasis ist fast ausschließlich üblich, bei zuverlässigen Importeuren auch Kasse gegen Dokumente (D/P) vertretbar. Fakturierung in € oder anderer freikonvertierbarer Währung.
Angebote in französischer Sprache.

 

Ursprungsangaben

auf Waren, aus deren Aufmachung der Eindruck entstehen könnte, dass es sich um Waren nichtdeutschen Ursprungs handelt, mit „Importé d’Allemagne“ verlangt.

 

Markierung / Etikettierung

keine besonderen Vorschriften bekannt. Besondere Etikettierungsvorschriften unterliegen derzeit u.a. Nahrungsmittel, Pharmazeutika, Farben, Lacke und Chemikalien.

 

Verpackung

Stabile Seeverpackung. Heu und Stroh als Verpackung vermeiden.

 

Warenmuster und -proben

Zollfrei, wenn ohne Handelswert.
Für zollpflichtige Muster von Handelsreisenden vgl. im Allgemeinen Teil den Abschnitt 14 Warenmuster.

 

Versand- und Begleitpapiere

Übliche, sowie

  1. a) Handelsrechnungen 3-fach mit allen handelsüblichen Angaben, u. a. Brutto- und Nettogewicht, Einzelpreise, fob-Wert, cif-Kosten, cif-Wert etc. in französischer Sprache, unbeglaubigt. Am Schluss der Rechnung vom Ausführer zu unterschreibende Erklärung (Beispiel für Waren aus DE) wie folgt: „Nous certifions que les marchendises dénommées dans cette facture sont de fabrication et d’origine de …………………… et que les prix indiqués ci-dessus s’accordent avec les prix courants sur le march’e d’expotation.”
  2. b) Ursprungszeugnis nur auf Anforderung. Falls nötig, als Ursprungsland „Suisse“ oder  „……………… (Union Européenne)“ oder nur „Union Européenne“ angeben (IHK (Industrie- und Handelskammern) UZ (Ursprungszeugnisse) ).
  3. c) WVB (Warenverkehrsbescheinigung) EUR. 1 bzw. UE nicht erforderlich.
  4. d) Inspektionszertifikat und Cargo Tracking Note
  5. e) Konnossemente unbeglaubigt. Order-Konnossemente mit Notify-Adresse möglich.
  6. f) Postpakete und Luftpostpakete bis 20 kg: 1 APK (Auslandspaketkarte) , für Luftpost mit Kleber „Mit Luftpost“, 1 ZI (Zollinhaltserklärungen) , frz., 3 HR (Handelsrechnungen) wie a).