GUATEMALA

Guatemala Transporte und Spedition Dienstleistungen

Guatemala

Hauptstadt
Guatemala City

Einwohnerzahl
15.5 Mio

Landessprache/n
Spanisch

Währung
Quetzal (GTQ) / US Dollar (USD)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
USD 58 Mrd

BIP pro Einwohner
USD 3’674

Schweizer Exporte
CHF 26,8 Mio.

Schweizer Importe
CHF 44,5 Mio.

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Der bilaterale Handel zwischen Guatemala und der Schweiz ist bescheiden, 2014 betrugen die Schweizer Importe 44,5 Millionen CHF, die Exporte 26,8 Millionen CHF.

 

Vertragliche Regelungen

EU-Guatemala: gegenseitige Präferenz mit den Mitgliedern der CAM-Staaten (Zentralamerika).

Gemeinsamer Markt MCC: Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua.

EU-Guatemala: In allgemeine autonome Zollpräferenzen einbezogen.

 

Geschäftssprachen

Spanisch, wenig Englisch.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System.

 

Zolltarif

Harmonisiertes System

 

Währung

Landeswährung 1 Quetzal (Q) = 100 Centavos (c. cts).

ISO-Code: GTQ

 

Importkontrolle

Einfuhrlizenzen: Die Einfuhr ist weitgehend liberalisiert.

Eine Importlizenz ist u. a. für Lebensmittel, Arzneimittel, chemische und biologische Produkte zur Verwendung in der Landwirtschaft, Zigarettenpapier, Uniformstoffe, Fernmeldegeräte, Fernsehapparate und synthetischen Kautschuk erforderlich.
Sprengstoffe, Waffen und Munition können nur von staatlichen Stellen importiert werden. Verboten ist u. a. die Einfuhr von Kaffeesamen und -pflanzen, Kakaosamen, Talg, zyklamathaltigen Lebensmitteln und Getränken sowie Tannen.

Keine Devisenbeschränkungen.

Umsatzsteuerregelsatz: 12% (ermäßigt 0%)

 

Zahlungsbedingungen und Angebote

Angebote in spanischer Sprache in cif Bestimmungshafen.

Akkreditive oder Kasse/Dokumente; bei Dokumenten-Inkassi ist eine Sichttratte beizufügen.

Bonit.tsauskünfte über Erstkunden bei Deutsch-Guatemalitekischer Handelskammer einholen.

Fakturierung in US $ oder €.

 

Ursprungsangaben

Alle Waren müssen eine Aufschrift tragen, aus der klar der Name des Ursprungslandes in spanischer Sprache hervorgeht; ist das nach der Art der Waren nicht möglich, muss die innere oder äußere Verpackung markiert sein. Vorschriften vom Importeur anfordern.

 

Markierung / Etikettierung

Packstücke müssen die Angaben Marke, Nummerierung, Bruttogewicht, Absender / Empfänger und Ursprungsland aufweisen. Für den überwiegenden Teil von Waren ist die Markierung „hecho en ….“ erforderlich – Importeur befragen. Besondere Etikettierungsvorschriften bestehen u.a. für Pharmazeutika, Kosmetika, Pestizide und Lebensmittel.

 

Verpackung

Seeverpackung, Ursprungsland angeben auf Packstücken, englisch oder spanisch, ferner Zeichen, Nr., inländischer Bestimmungsort, Hafen, alles in mindestens 6 cm Größe. Nicht Guatemala-City, sondern Ciudad de Guatemala bezeichnen. Fortlaufende Nummerierung und Angabe des Verzollungsortes.

Benutzung gebrauchter Säcke und seuchenverdächtiger Umschließungen verboten. ISPM Nr. 15 anwendbar.

 

Warenmuster und -proben

ohne Handelswert sind zollfrei.

Nicht unbrauchbar gemachte und leicht erkennbare Musterkollektionen können vorübergehend bis zu drei Monaten zollfrei eingeführt werden, sofern eine Sicherheit in Höhe der Einfuhrabgaben geleistet wird. Der Versand zollpflichtiger Muster als „Päckchen“ ist nicht zulässig.

 

Versand- und Begleitpapiere

Aufgrund der Änderung der Zolleinfuhrbestimmungen von Guatemala (CAUSA III – Verordnung der Zollbestimmungen für Mittelamerika) ist die Legalisierung der Handelsrechnungen und Konnossemente durch das Generalkonsulat von Guatemala nicht mehr erforderlich. Auf Wunsch wird eine Legalisierung durch das Generalkonsulat weiterhin vorgenommen. Die Hauptstadt des Landes ist in allen Verschiffungsdokumenten mit „Ciudad de Guatemala“ zu bezeichnen. Auch auf den Packstücken darf „Guatemala City“ nicht erscheinen. Ansonsten übliche Dokumente, sowie:

a) 3 Handelsrechnungen mit ausführlichen Angaben in spanischer Sprache, wenn cif-Wert US $ 200,– und mehr beträgt, Ursprungsland der Waren muss in den HR (Handelsrechnungen) angegeben werden. Die einzelnen Werte können in vereinbarter Währung angegeben werden; am Schluss der Rechnung ist Wert in fob, cif-Kosten und cif-Wert anzugeben. Nähere Angaben bei den IHK (Industrie- und Handelskammern) n zu erfragen; insbesondere wegen Ausweisung von Verpackungskosten und Erklärung über die Richtigkeit der gemachten Angaben und exakten Beschreibung der Ware!

b) Ursprungszeugnisse nicht erforderlich.

c) Konnossemente, 1fach, spanisch, Ordner Konnossemente mit Notify Adresse möglich

d) Qualitäts-, Mengen- und Preisprüfung (Aviso de Conformidad/Aviso de No-Conformidad) durch SGS Controll-Co. m.b.H. vorgeschrieben.

e) Gebühren für per Post zur Legalisierung eingereichte Dokumente sind mit Verrechnungsscheck zu bezahlen (Höhe IHK (Industrie- und Handelskammern) ).

f) Präferenznachweise:
EUR.1 (Ausstellung erfolgt durch Zollstelle)
Ursprungserklärung auf der Rechnung
– jeder Ausführer bis Wertgrenze 6000 €
– „Ermächtigte Ausführer“ ohne Wertgrenze
Wortlaut der Ursprungserklärung:
The exporter of the products covered by this document (customs authorization No …) (1) declares that, except where otherwise clearly indicated, these products are of … (2) preferential origin. Wird die Erklärung auf der Rechnung von einem Ermächtigten Ausführer ausgefertigt, so ist die Bewilligungsnummer des Ermächtigten Ausführers unter (1) einzutragen. Wird die Erklärung auf der Rechnung nicht von einem Ermächtigten Ausführer ausgefertigt, so können die Wörter in Klammern weggelassen bzw. der Raum leergelassen werden. (2) Der Ursprung der Erzeugnisse muss angegeben werden. Betrifft die Erklärung auf der Rechnung ganz oder teilweise Erzeugnisse mit Ursprung in Ceuta und Melilla, so bringt der Ausführer deutlich sichtbar die Kurzbezeichnung „CM“ an.