PERU

Peru Transporte und Spedition Dienstleistungen

Peru

Hauptstadt
Lima

Einwohnerzahl
30,9 Mio.

Landessprache/n
Spanisch, Quechua

Währung
Nuevo Sol (PEN)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
USD 220,8 Mrd.

BIP pro Einwohner
USD 7’136

Schweizer Exporte
CHF 181.8 Mio.

Schweizer Importe
CHF 83,6 Mio.

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Peru

Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Peru sind freundschaftlich und werden durch regelmässig stattfindende politische Konsultationen gepflegt. Peru ist ein Schwerpunktland der Schweiz im Bereich der wirtschaftlichen Entwicklung.

 

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Die Goldimporte aus Peru nicht mitgezählt, ist der bilaterale Handel zwischen der Schweiz und Peru bescheiden. 2011 exportierte die Schweiz Güter im Wert von CHF 114.1 Mio. nach Peru, vor allem Maschinen, chemische und pharmazeutische Produkte sowie Uhren. Die Schweizer Direktinvestitionen in Peru beliefen sich Ende 2010 auf CHF 522 Mio. Schweizer Firmen beschäftigen rund 7500 Angestellte.
Im Juli 2011 trat das Freihandelsabkommen EFTA-Peru zwischen der Schweiz und Peru in Kraft.

 

Vertragliche Regelungen

Mitglied der Andenstaaten (AND).
Peru – EU: In allgemeine autonome Zollpräferenzen einbezogen.

 

Geschäftssprachen

Spanisch, Englisch.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System.

 

Zolltarif

Harmonisiertes System. Verzollung nach dem cif-Wert.

 

Währung

Landeswährung Nuevo Sol (S/.) = 100 Céntimos.
ISO-Code: PEN.

 

Importkontrolle

Einfuhr grundsätzlich lizenzfrei. Beschränkungen bestehen im Zusammenhang mit Gesundheitsbestimmungen, Schutz von Kulturgütern, Umweltschutz, öffentlicher Ordnung und Sicherheit.
Die Einfuhr von Pkw´s, Lkw´s und Omnibussen, die älter als 5 Jahre sind, ist verboten. Es wird u. a. ein Nachweis über den CO2-Ausstoß verlangt. Der Import von Rechtslenkern ist verboten. Verboten ist auch die Einfuhr von gebrauchten Schuhen und Kleidungsstücken, Pflanzenschutzmitteln sowie deren Nebenprodukte.
Verboten ist die Einfuhr von Tieren, Fleisch, Fleischund Knochenmehl von Rindern und Schafen sowie Hirn, Rückenmark, jede Art von Nervengewebe, Milz, Lymphgewebe und des gesamten Verdauungstraktes vom Zwölffingerdarm bis zum Mastdarm, Eingeweide, Embryonen, Samen und anderen Produkten die aus Ländern stammen, die von der BSE-Krankheit (Bovine Spongiform Encephalopathy) betroffen sind und im Anhang der „Resolución Jefatural Nr. 109-98-AG-SENASA“ aufgeführt sind. Hier sollte Rücksprache mit dem Importeur genommen werden. Dieses Verbot gilt auch für alle Produkte und Nebenprodukte von Schafen und Rindern. Vom Verbot nicht betroffen sind frische und verarbeitete Milch und Milchprodukte.
Für alle Formen der Einfuhr muss der Importeur ein einheitliches Formular für die Zollanmeldung verwenden (Declaration Unica de Importacion – DUJ).
Umsatzsteuerregelsatz: 16%
Es besteht keine Devisenüberwachung mehr.

 

Zahlungsbedingungen und Angebote

Akkreditiv.
Angebote möglichst in Spanisch. Fakturierung vorzugsweise US $ aber auch €-Basis möglich. Übliche bankmäßige Absicherungen.

 

Ursprungsangaben

Einfuhrwaren sind deutlich mit dem Ursprungsland zu kennzeichnen. Daneben müssen sie eine genaue Warenbezeichnung und den Namen des Herstellers tragen.

 

Markierung / Etikettierung

Kennzeichnung in spanischer Sprache. Handelsübliche Markierungen. Bei Kleidung, Schuhen, Likör und KF (Konsulatsfakturen) Z-Teilen ist zusätzlich der Importeur mit Steuernummer auf der Verpackung anzugeben.

 

Verpackung

Anwendung IPPC-Standard ISPM Nr. 15. Robuste und witterungsbeständige Verpackung.

 

Warenmuster und -proben

Muster ohne Handelswert können ohne Importlizenz und nach Entrichtung des entsprechenden Zollbetrages eingeführt werden. Der Versand zollpflichtiger Muster als „Warenproben“ oder Päckchen ist nicht zulässig.

 

Versand- und Begleitpapiere

Übliche, sowie

a) Handelsrechnungen 2-fach, unbeglaubigt in spanischer Sprache mit folgender Erklärung: „Certificamos que los precios consignados en este factura son los normales de exportación.“ Bei Paketsendungen 2 HR (Handelsrechnungen) . Für Frachtsendungen jeden Wertes 2 Handelsrechnungen. Für Verschiffungen nach Peru müssen die Handelsrechnungen folgende Angaben enthalten: Name und Adresse des Absenders, Rechnungs-Nr. Sowie Ausstellungsdatum und -ort, Nr. und Datum der Bestellung, Nr. und Datum des unwiderruflichen Akkreditivs, Name und Adresse des Importeurs, Markierung der Sendung, Anzahl und Art derselben sowie Bruttogewicht; ausführliche Warenbeschreibung mit evtl. Angabe der Seriennummer und Wertbezeichnung, wenn sie verschiedene Zollpositionen betreffen; Ursprungsland, Einzelpreis im Ursprungsland nach Maßen, Gewichten, Einheit usw., fas-, fob- oder cif-Werte, mit ausführlichen Angaben, einschließlich Frachtkosten; gewährte Rabatte unter Angabe der Gründe, Zolldeklaration. Ggf. IHK (Industrie- und Handelskammern) oder Spediteur wegen weiterer Einzelheiten fragen.

b) Ursprungszeugnisse nur auf Anforderung durch Importeur. Beglaubigung durch IHK (Industrie- und Handelskammern) .

c) 5 Konnossemente, unbeglaubigt, in spanischer Sprache aufgemacht.

d) Postpakete bis 31,5 kg: 1 APK (Auslandspaketkarte) , 2 Zl span./franz
Bei etwaiger Überweisung Konsulatsgebühren Formvorschriften beachten.

f) Präferenznachweise:
EUR.1 (Ausstellung erfolgt durch Zollstelle)
Ursprungserklärung auf der Rechnung
– jeder Ausführer bis Wertgrenze 6000 €
– „Ermächtigte Ausführer“ ohne Wertgrenze
Wortlaut der Ursprungserklärung:
The exporter of the products covered by this document (customs authorization No … (1) declares that, except where otherwise clearly indicated, these products are of … (2) preferential origin. Wird die Erklärung auf der Rechnung von einem ermächtigten Ausführer ausgefertigt, so ist die Bewilligungsnummer des ermächtigten Ausführers unter (1) einzutragen. Wird die Erklärung auf der Rechnung nicht von einem ermächtigten Ausführer ausgefertigt, so können die Wörter in Klammern weggelassen bzw. Der Raum leergelassen werden. (2) Der Ursprung der Erzeugnisse muss angegeben werden. Betrifft die Erklärung auf der Rechnung ganz oder teilweise Erzeugnisse mit Ursprung in Ceuta und Melilla, so bringt der Ausführer deutlich sichtbar die Kurzbezeichnung „CM“ an.

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