URUGUAY

Uruguay Transporte und Spedition Dienstleistungen

Uruguay

Hauptstadt
Montevideo

Einwohnerzahl
3,4 Mio

Landessprache/n
Spanisch

Währung
Urugayischer Peso (UYU)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
USD 58,1 Mrd.

BIP pro Einwohner
USD 16’996

Schweizer Exporte
CHF 244 Mio.

Schweizer Importe
CHF 97,72 Mio.

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Uruguay

Die politischen Beziehungen sind freundschaftlich und in multilateralen Organisationen intensiv. Bis heute existiert eine enge historische Verbindung zwischen den beiden Ländern, die auf die Auswanderung vieler Schweizerinnen und Schweizer nach Uruguay im 19. Jahrhundert zurückgeht.

 

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

2015 beliefen sich die Importe der Schweiz aus Uruguay auf 97,72 Millionen CHF, darunter waren vor allem Edelsteine und -metalle sowie landwirtschaftliche Produkte und Papiererzeugnisse. Im gleichen Jahr betrugen die Schweizer Exporte nach Uruguay 244,01 Millionen CHF, darunter waren hauptsächlich pharmazeutische Produkte, Uhren und Maschinen.

Ende 2014 betrugen die Direktinvestitionen der Schweiz in Uruguay 1,75 Milliarden CHF, und die Zahl der von Schweizer Firmen beschäftigten Angestellten belief sich auf rund 1250 Personen.

Geschäftssprache

Spanisch.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System.

 

Zolltarif

Harmonisiertes System. Verzollung nach dem Transaktionswert.

 

Währung

Landeswährung Peso Uruguayo = 100 Centésimos.

ISO-Code: UYU

 

Importkontrolle

Einfuhren unterliegen i.d.R. nicht der Lizenzpflicht.

Mit Ausnahme einiger weniger Produktlinien, für die eine Lizenz erforderlich ist (Waffen, Chemikalien, Lebendvieh). Daneben ist für jeden Import eine Einfuhrerklärung, „Documento Único de Aduanero“ (DUA), bei der „Dirección General de Aduanas“ einzureichen, die den cif-Wert in US $ und die jeweiligen Zahlungsbedingungen angeben muss. Der Importeur erhält nach Verschiffung der Ware eine Ausfertigung des Dokumentes zurück. Die Gültigkeitsdauer der DUA ist auf 30 Tage ab Datum der Genehmigung befristet. Die Vorlage einer konsularisch legalisierten Proforma-Rechnung ist nicht erforderlich.

Die Einfuhr von gebrauchten Kraftfahrzeugen ist verboten (PKW, Motorräder, gebrauchte Chassis und Kfz-Karosserien). Für die Einfuhr von Fahrerkabinen für LKW ist eine besondere Genehmigung der „Dirección Nacional de Industrias“ erforderlich.

Die Zollverwaltung prüft die „Einfuhrfähigkeit“ der Ware, z. B. ob Etikettierungsvorschriften eingehalten sind, ob Ursprungs- und Qualitätsbezeichnungen den Vorschriften entsprechen. (Auskünfte: IHK (Industrie- und Handelskammern) , BfAI, Ibero-Amerika-Verein.). Für Tiere, Lebensmittel, Düngemittel, Textilien und optisches Glas gelten Sonderbestimmungen.

Umsatzsteuerregelsatz: 22%

Es bestehen keine Devisenbeschränkungen mehr.

Die Landeswährung ist frei konvertibel.

Zahlungsbedingungen und Angebote

Üblich unwiderrufliches, bestätigtes Akkreditiv.

Fakturierung in US $ oder €.

Angebote in € oder US $ fob und cif.

Angabe der No. der Brüsseler Zollnomenklatur empfehlenswert.

 

Ursprungsangaben:

auf allen für den Verkauf in Uruguay bestimmten Waren vorgeschrieben (…………………..). Genaue Weisungen des Importeurs verlangen.

 

Markierung / Etikettierung

Markierungen müssen in unauslöschbaren, leuchtenden Farben erfolgen, die Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit und Reibung besitzen. Die für die Kenntlichmachung des Packstücks wichtigsten Angaben müssen – gesondert von anderen Vermerken – in einem Rechteck angebracht werden, und zwar nach Möglichkeit mindestens an 2 Seiten. Es ist nicht zulässig, dass Teile der Markierung aus Platzmangel auf einer anderen Seite des Packstückes erscheinen. (mehr Info: IHK (Industrie- und Handelskammern) )

 

Verpackung

Seeverpackung, Signierung der Kisten sorgfältig nach Angaben des Spediteurs bzw. der Reederei.

ISPM 15 anzuwenden.

 

Warenmuster und -proben

Nach dem Zollgesetz werden nur Gegenstände ohne jeglichen Handelswert oder solche, die durch Zerschneiden oder auf andere Art unbrauchbar gemacht sind, ferner Muster, deren Wert sehr geringfügig ist, zollfrei zugelassen. In allen Fällen sind die Sendungen zweckmäßig als „Muestra sin valor comercial“ zu bezeichnen. Bei Mustersendungen mit Wert wird empfohlen, sich beim Importeur Auskünfte über die zweckmäßige Versandart und die Begleitpapiere einzuholen, um Schwierigkeiten zu vermeiden. Der Versand zollpflichtiger Muster als „Warenproben“ ist nicht zulässig.

 

Versand- und Begleitpapiere

Übliche, sowie

a) Handelsrechnungen (3-fach) in spanischer Sprache, mit allen handelsüblichen Angaben, u. a. genauer Warenbeschreibung usw., fob-Wert, cif- Spesen und cif-Wert in vereinbarter Währung. Rechnung mit folgender Erklärung: „Certificamos que las mercaderias mencionadas en esta factura son de origen de la República Federal de Alemania.“ HR (Handelsrechnungen) ohne Beglaubigung durch IHK (Industrie- und Handelskammern) oder Konsulat.

b) Ursprungszeugnisse im allgemeinen nicht erforderlich.
Warenursprung angeben:
„Suiza“ oder „……………… (Unión Europea) oder nur „Unión Europea“.

c) Konnossemente in spanischer Sprache; zwingend maschinenschriftlich, Order-Konnossemente mit Notify-Adresse möglich, jedoch nicht bei Transit durch Uruguay.

d) Für Postpakete bis 31,5 kg: 1 APK (Auslandspaketkarte) , 2 ZI (Zollinhaltserklärungen) span./ franz./ engl., 3 HR (Handelsrechnungen) ohne Beglaubigung, keine UZ (Ursprungszeugnisse) .