GEORGIEN

Georgien Transporte und Spedition Dienstleistungen

Georgia

Hauptstadt
Tbilisi

Einwohnerzahl
4.54 Mio.

Landessprache/n
ca. 70% Georgisch, ca. 40% Russisch (Mutter- oder Zweitsprache), Minderheitensprachen wie Megrelisch, Abchasisch, Armenisch, Aserisch und Ossetisch

Währung
Lari (GEL)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
USD 16.2 Mrd.

BIP pro Einwohner
USD 3605

Schweizer Exporte
CHF 45.3 Mio.

Schweizer Importe
CHF 2.1 Mio.

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Georgien und der Schweiz sind bescheiden. Die Schweiz importiert vor allem Produkte aus dem Primärsektor und exportiert pharmazeutische Produkte, Maschinen und Uhren. Die Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island, die gegenwärtigen Staaten der europäischen Freihandelszone (European Free Trade Association, EFTA), haben am 28. Mai 2012 eine Zusammenarbeitserklärung mit Georgien unterzeichnet.

 

Vertragliche Regelungen

Assoziierungsabkommen mit der EU.

Georgien – EU: In allgemeine autonome Zollpräferenzen einbezogen.

Investitionsschutzabkommen.

Vertragspartei des TIR-Übereinkommens.

 

Geschäftssprachen

Georgisch, Russisch, Englisch.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System.

 

Zolltarif

Harmonisiertes System

 

Währung

Landeswährung: 1 LARI = 100 Tetri.

ISO-Code: GEL

 

Importkontrolle

Wareneinfuhren sind weitgehend liberalisiert. Es bestehen Genehmigungs- und Lizenzpflichten u.a. für Pflanzen und Tiere (auch Produkte daraus), Waffen und Munition, Dual-use-Güter, Arzneimittel, Narkotika, ozonschädigende Substanzen. Für die Lizenzierung und Genehmigungen sind unterschiedliche Ministerien/Behörden zuständig. (IHK (Industrie- und Handelskammern) befragen)

Für einige Waren ist eine Zertifizierung und Registrierung gem. der Sicherung der georgischen Normen und Standards erforderlich. Zertifikate, die von europäischen Zertifizierungsstellen ausgestellt wurden, werden anerkannt.

Umsatzsteuerregelsatz: 18%

 

Zahlungsbedingungen und Angebote

Vorab über die Devisenlage des Kunden, etwa auf dem Bankenwege, Erkundigungen einholen. Akkreditive allenfalls bei Investitionsgütern durchsetzbar. Vorauszahlung anzustreben, evtl. über Devisenguthaben im westlichen Ausland. Übliche Zahlung bei Investitionsgütern: 5% Anzahlung bei Vertragsabschluss, 10% bei Lieferung, 85% auf Kreditbasis (ggf. Bestellerkredit) – Fakturierung in €.

 

Ursprungsangaben

Keine besonderen Bestimmungen bekannt; Herkunftsbezeichnung „Made in ………… “ o. ä. Jedoch dringend empfohlen. Ursprungsland auf der HR (Handelsrechnungen) angeben.

 

Markierung / Etikettierung

zu den handelsüblichen Markierungen sollte zusätzlich das Ursprungsland angegeben werden. Besondere Etikettiervorschriften gelten für Medikamente und Lebensmittel.

 

Verpackung

Anwendung des IPPC-Standard ISPM Nr. 15; Das IPPC-Symbol und Landeskennnummer des Dienstleisters müssen an zwei Seiten kenntlich angebracht werden. Robuste Verpackung ratsam.

 

Versand- und Begleitpapiere

a) HR (Handelsrechnungen) , 2-fach mit allen handelsüblichen Angaben, unbeglaubigt, unterschrieben, mit Ursprungslandangabe.

b) UZ (Ursprungszeugnisse) im allgemeinen erforderlich

c) Postpakete bis 20 kg: 1 APK (Auslandspaketkarte) , 3 ZI (Zollinhaltserklärungen) . (engl., frz., russ.)

d) Hygienezertifikat für bestimmte Waren (z. B. Lebensmittel, Kinderartikel).

e) Präferenznachweise:
EUR.1 (Ausstellung erfolgt durch Zollstelle) Ursprungserklärung auf der Rechnung
– jeder Ausführer bis Wertgrenze 6000 €
– „Ermächtigte Ausführer“ ohne Wertgrenze
Wortlaut der Ursprungserklärung:
The exporter of the products covered by this document (customs authorization No …) (1) declares that, except where otherwise clearly indicated, these products are of … (2) preferential origin. Wird die Erklärung auf der Rechnung von einem Ermächtigten Ausführer ausgefertigt, so ist die Bewilligungsnummer des Ermächtigten Ausführers unter (1) einzutragen. Wird die Erklärung auf der Rechnung nicht von einem Ermächtigten Ausführer ausgefertigt, so können die Wörter in Klammern weggelassen bzw. der Raum leergelassen werden. (2) Der Ursprung der Erzeugnisse muss angegeben werden. Betrifft die Erklärung auf der

Rechnung ganz oder teilweise Erzeugnisse mit Ursprung in Ceuta und Melilla, so bringt der Ausführer deutlich sichtbar die Kurzbezeichnung „CM“ an.

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