IRAQ

Iraq Transporte und Spedition Dienstleistungen

Norway

Hauptstadt
Oslo

Einwohnerzahl
5.1 Mio.

Landessprache/n
Norwegisch (Bokmål, Nynorsk), Samisch

Währung
Norwegische Krone (NOK)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
USD 500 Mrd.

BIP pro Einwohner
USD 97’013

Schweizer Exporte
CHF 977 Mio.

Schweizer Importe
CHF 352 Mio.

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Norwegen

Die gemeinsame Herausforderung der europäischen Integration führt zu einer Annäherung zwischen der Schweiz und Norwegen. Die Beziehungen wurden insbesondere im Rahmen der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) ausgebaut.

 

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Als Nichtmitglieder der Europäischen Union pflegen die Schweiz und Norwegen enge Kontakte im Rahmen der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und der Welthandelsorganisation (WTO). Der bilaterale Handelsverkehr ist indes bescheiden. 2014 belief er sich auf 1.3 Milliarden CHF.

 

Vertragliche Regelungen

Irak – EU: In allgemeine autonome Zollpräferenzen
einbezogen (z.Zt. nicht anwendbar).
Mitglied der Arabischen Liga.

 

Geschäftssprachen

Arabisch, Englisch, Kurdisch.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System.

 

Zolltarif

Harmonisiertes System.

 

Währung

Landeswährung Irak-Dinar (ID) = 1000 Fils.
ISO-Code: IQD

 

Importkontrolle

Die EU hat mit Ausnahme des weiterhin bestehenden Waffenembargos das Totalembargo gegen den Irak aufgehoben. Die Bestimmungen der Aussenwirtschaftsverordnung sind weiterhin zu beachten. (vgl. A). Generellen Einfuhrverboten unterliegen u.a. Waffen, Munition, Narkotika, dual-use-Güter, Gebrauchtwagen und Waren aus Israel oder israelischen Ursprungs.
Daneben können temporäre Verbote ausgesprochen werden. (Infos bei den IHK (Industrie- und Handelskammern) en)
Für einfuhrbeschränkte Waren (Pestizide, Medikamente, Radio und Telekommunikationssendegeräte) werden Zustimmungen / Registrierungen von verschiedenen Behörden verlangt. Für viele Produkte (u.a. Nahrungsmittel, Baustoffe, Kosmetika, Reinigungsmittel, Chemikalien wie Verdünner, Schmiermittel und Farben, Haushalts-, Büro und Küchenartikel, Textilien, Schuhe, Elektrowaren, Spielzeuge, Kraftfahrzeuge) ist bei der Einfuhr ein Konformitätszeugnis (CoC) erforderlich. Hierbei werden die Sicherheitsmerkmale beim Import überprüft. Sofern die Vorversandkontrolle Bestandteil eines Dokumentenakkreditivs ist, muss die Original-Handelsrechnung der Ware mit einem Prüfsiegel versehen werden und das Frachtdokument muss vorgelegt werden. Das CoC bedarf keiner Legalisierung.

 

Zahlungsbedingungen und Angebote

Es ist ratsam nur gesicherte Zahlungsbedingen zu wählen. Vorauskasse oder unwiderrufliches Akkreditiv.
Bei vorversandpflichtiger Ware im Akkreditivgeschäft muss das Dokumentenakkreditiv der Inspektionsfirma zur Warenprüfung vorliegen.
Fakturierung in Euro üblich; c & f – Basis

 

Ursprungsangaben

Ursprungskennzeichnungspflichten bestehen für alle vorversandkontrollpflichtigen Waren. Ursprungsland in der HR (Handelsrechnungen)  angeben. Es ist jede Kennzeichnung verboten, die den irreführenden Eindruck macht, dass die Waren in einem anderen Land als dem in den Begleitpapieren angegebenen hergestellt wurden.
Falls eine solche Kennzeichnung vorhanden ist, muss das Ursprungsland (Made in ………… ) hinzugefüg werden.

 

Markierung / Etikettierung

Besondere Markierungsvorschriften sind nicht bekannt.
Soll der Bestimmungshafen näher bezeichnet werden ist nur „Arabian Gulf“ zulässig. Besondere Etikettierungsvorschriften sind u.a. für Nahrungsmittel gegeben.

 

Verpackung

Übliche Markierung ausreichend. Näheres durch
Spediteur. Stabile Kisten, nicht zu schwer. Holzverpackungen aller Art müssen gegen den Befall von
Schädlingen chemisch oder mechanisch behandelt werden. Waren, die via Freizone Beirut und über Land in den Irak verschifft werden, beschriften mit „Beirut (zone franche)“ oder „Beirut (zone franche) in transit to Iraq“, entsprechend den Frachtpapieren.

 

Warenmuster und -proben

sind zollfrei, sofern ohne Wert. Vor Musterjägern wird gewarnt.

 

Versand- und Begleitpapiere

In DE Verbot der Abgabe von Boykotterklärungen. Das hat als Konsequenz, dass die IHK (Industrie- und Handelskammern) ’n Handelspapiere nicht mehr beglaubigen dürfen, wenn diskriminierende Formulierungen gewählt wurden. Auch der Ausweg über Notare, Landesgerichte oder Bundesverwaltungsamt ist ausgeschlossen.

Es müssen danach positive Formulierungen gewählt werden. (Z. B. die Produkte enthalten Teile aus DE, USA . . . oder sind rein Ursprung EU. . . ).

a) Handelsrechnungen 5fach in engl. Sprache gefordert, u. a. mit folgenden Angaben: Anzahl der Packstücke, Menge, Einzel- oder Stückpreis, genaue Beschreibung der Waren.

Am Schluss der Rechnung ist vom Ausführer folgende zu unterschreibende Erklärung abzugeben „We hereby declare that the country of origin of the goods is the Federal Republic of Germany. We hereby declare that the mentioned merchandise is being exported for our own account and that the goods are of pure national origin of the exporting country.“ oder „ . . . of pure national origin of the country the goods originated from.“ Z.T. verlangt der Importeur zusätzlich eine Herstellungserklärung: „The goods are manufactured by . . . . . .“

(Name und vollständige Adresse), z.T. auch legalisiert.

b) UZ (Ursprungszeugnisse) erforderlich und es muss mit der HR (Handelsrechnungen) -Nr. Versehen sein. Als Ursprungsland ist für deutsche Waren „Federal Republic of Germany (European Union)“ anzugeben. Auf der Rückseite wird eine Erklärung des Ausführers (Siehe Punkt a) aufgenommen und unterzeichnet. Sofern eine Legalisierung gefordert wird, ist eine Bescheinigung der IHK (Industrie- und Handelskammern)

c) Postpakete bis 20 kg: 1 APK (Auslandspaketkarte) , 2 Zl engl./arab.d)

Fracht/Schiff: 4 HR (Handelsrechnungen)  engl.

Weitere notwendige Dokumente: beglaubigter

Ladeschein (Konnossement), beglaubigter Versicherungsvertrag für die Ware sowie ein beglaubigtes Warenuntersuchungszeugnis, welches von einer international anerkannten Untersuchungsfirma ausgegeben wurde.