JAPAN

Japan Transporte und Spedition Dienstleistungen

Japan

Hauptstadt
Tokio

Einwohnerzahl
127.56 Mio.

Landessprache/n
Japanisch

Währung
Yen (JPY)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
USD 5960 Mrd.

BIP pro Einwohner
USD 46’720

Schweizer Exporte
CHF 6958.81 Mio.

Schweizer Importe
CHF 4214.8 Mio.

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Japan und der Schweiz sind intensiv. Der «Swiss Business Hub» in Tokio ist auch für die Standortförderung Schweiz zuständig.
Japan ist für die Schweizer Exportförderung ein Schwerpunktland und nach China (einschliesslich Hong Kong) der zweitwichtigste Handelspartner in Asien.

2011 wurden Güter für knapp 7 Mrd. CHF nach Japan exportiert, was 3.2% der schweizerischen Gesamtexporte entspricht. Chemie- und Pharmaprodukte, Uhren, Maschinen sowie Schmuck und Wertmetalle machen den Löwenanteil der Exporte aus. Importiert werden hauptsächlich Fahrzeuge, Maschinen, Chemieprodukte sowie verschiedene elektrische Geräte.

Die Schweiz ist ein wichtiger Investor in Japan und lag 2009 unter den ausländischen Investoren in Japan an achter Stelle.

 

Vertragliche Regelungen

Am 1.9.2009 trat das Abkommen über Freihandel und wirtschaftliche Partnerschaft mit Japan in Kraft.

Sozialversicherungsabkommmen.

Investitionsschutzabkommen.

MRA (01.01.2002) zur gegenseitigen Anerkennung von Prüf-, Test- und Zertifizierverfahren.

Freihandelsabkommen zwischen Japan und ASEAN (AJECP), in Kraft seit 01.12.2008 (www.aseansec.org). In Kraft treten ggü. anderen ASEAN Mitgliedstaaten abhängig vom Stand der inländischen Umsetzung.

Anwendung des Carnet A.T.A.

 

Geschäftssprachen

Japanisch, Englisch.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System.

 

Zolltarif

Harmonisiertes System; Verzollung nach dem Transaktionswert.

 

Währung

Landeswährung 1 Yen (Y) = 100 Sen.

ISO-Code: JPY

 

Importkontrolle

Warenimporte sind weitgehend frei. Liberalisierte Waren können mengenmäßig unbegrenzt importiert werden. Importverbot gilt für Schusswaffen und Munition, Rauschgift, FCKW, pornografische Schriften und Falschgeld sowie Pflanzen, Produkte mit tierischem Ursprung. Einfuhrbeschränkungen bestehen für verschiedene Warengruppen, die zur Einfuhr eine Lizenz benötigen. Verantwortlich für die Lizenzen sind unterschiedliche Ministerien wie z. B. Landwirtschaftsministerium (Tiere, Düngemittel), Wirtschaftsministerium (Elektroerzeugnisse, Chemiekalien, Explosivstoffe), Gesundheitsministerium (Kosmetika, Pharmazeutika, medizinische Geräte, Nahrungsmittel).

Japan und die EU haben ein gegenseitiges Abkommen der Konformitätsbewertung unterzeichnet. Bedeutet, dass in der EU ausgestellte Konformitätszertifikate und –markierungen, z. B. für Elektrogeräte, Telekommunikationsgeräte, anerkannt werden. Als Nachweis der Konformität gilt u.a. das JAS-Zeichen oder JIS-Zeichen. Auskünfte zu den Normen und Standards erteilt das Japanese Industrial Standards Committee.

Die Kapitalein- und -ausfuhr ist weitgehend liberalisiert, im allg. max. Meldepflicht mit automatischer Genehmigung.

Umsatzsteuerregelsatz: 8% (ermäßigt 0%). Ab Oktober 2015 Anhebung auf 10%.

 

Zahlungsbedingungen und Angebote

Weitgehend noch US $-Basis, aber auch Yen- oder €-Basis. Cif Yokohama oder andere japanische Bestimmungshäfen. Akkreditiv üblich, bei langjährigen Geschäftsbeziehungen auch Kasse gegen Dokumente.

Angebote in engl. Sprache.

 

Ursprungsangaben

Irreführende Zeichen und Angaben untersagt. Angabe

Ursprungsland auf der HR (Handelsrechnungen) .

 

Markierung / Etikettierung

keine besonderen Markierung- und Etikettierungsvorschriften bekannt (außer Lebensmittel, Düngemittel, medizinische Geräte, Haushaltswaren, elektrische Apparate, Kosmetika).

 

Verpackung

Seeverpackung. Heu und Stroh verboten. Übliche Signierung der Kisten mit Kistenmarke des Bestimmungshafens in Übereinstimmung mit der Rechnung und den üblichen Verladepapieren. Anwendung des ISPM-15 Standards für Importe mit Holzverpackungen. Bestimmte Verpackungen (z. B. PET-Flaschen, Weißblech- und Aluminiumdosen, Papier und Plastikverpackungen) müssen ein japanisches Recyclinglogo tragen. Genaue Instruktionen vom Importeur einholen.

 

Warenmuster und -proben

Warenmuster, sofern sie nur zur Verwendung als solche geeignet sind, unterliegen keinem Zoll. Waren, die für Messen bestimmt sind, unterliegen einer Überwachung, sind aber in der Regel zollfrei, wenn sie nachher wieder ausgeführt werden. Im Allgemeinen werden Muster wie gewöhnliche Importe behandelt. Näheres, u. a. auch über das zugelassene Carnet-ATA-Verfahren.

Versand- und Begleitpapiere

a) HR (Handelsrechnungen) 3-fach unterschrieben mit allen handelsüblichen Angaben (vgl. Allg. Teil, Pkt. 12) incl. Ursprungsland, unbeglaubigt, Einfuhrlizenz-Kopie, sofern notwendig.

b) UZ (Ursprungszeugnisse) im allgemeinen nicht erforderlich; falls nötig als Ursprungsland „Schweiz“, oder ………………….“ (European Union).

c) Konnossemente ohne Beglaubigung

d) Empfehlung: ausführliche Packliste in engl. Sprache.

d) Luftpostpakete bis 20 kg: wie Pakete, APK (Auslandspaketkarte) zusätzlich „Mit Luftpost“-Klebezettel, Einfuhrlizenz-Kopie, sofern notwendig.