KATAR

Katar Transporte und Spedition Dienstleistungen

Qatar

Hauptstadt
Doha

Einwohnerzahl
2 Mio.

Landessprache/n
Arabisch, Englisch weit verbreitet

Währung
Riyal (QAR)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
USD 202.5 Mia.

BIP pro Einwohner
USD 100’260

Schweizer Exporte
CHF 560.16 Mio.

Schweizer Importe
CHF 149.85 Mio.

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Katar

Die Schweiz und das Emirat Katar nahmen 1973 diplomatische Beziehungen auf. Diese haben sich ausgezeichnet entwickelt.

 

Vertragliche Regelungen

Zollunion: Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi- Arabien, Vereinigte Arabische Emirate (GCC).
Mitglied der Arabischen Liga.

 

Geschäftssprachen

Arabisch, Englisch.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System.

 

Zolltarif

Harmonisiertes System.

 

Währung

Landeswährung 1 Katar-Riyal (QR) = 100 Dirham.
ISO-Code: QAR

 

Importkontrolle

Die Wareneinfuhr ist weitgehend liberalisiert. Dennoch bestehen für Warengruppen Einfuhrbeschränkungen in Form von Registrierungen, Genehmigungen und Verboten. Von einer Genehmigung- und Registrierungspflicht betroffen sind u.a. Elektrogeräten, Pharmazeutika, Medikamente, Chemikalien, Tier- und Pflanzenarten und Messinstrumente. Einem Einfuhrverbot unterliegen Schweine, Gebrauchtreifen, Narkotika und Waren aus Israel.
Für den Import von Lebensmitteln und Futtermitteln gelten radioaktive Höchstwerte. Entscheidend für die Freigabe sind die Testergebnisse der Universität Doha (Höchstwerte bei IHK (Industrie- und Handelskammern) ).

 

Zahlungsbedingungen und Angebote

Unwiderrufliches, bestätigtes Akkreditiv dringend empfohlen.
Angebote in US $, €, £ oder andere konvertierbare Währung.

 

Ursprungsangaben

Keine besonderen Vorschriften. Bei Sendungen keine Bezeichnung „Persian Gulf“ verwenden, höchstens „Arabian Gulf“. Nach Möglichkeit Golf-Bezeichnung vermeiden. Ggf. Empfänger befragen. Textilien müssen im Etikett das Ursprungsland aufweisen.

 

Markierung / Etikettierung

Handelsübliche Markierung mit dem Zusatz „Made in ..“ empfohlen. Besondere Etikettierungsvorschriften gelten für Nahrungsmittel, Radio- und Telekommunikationsgeräte, Textilsäcke.

 

Verpackung

Stabile Verpackung. Wegen Verwendung von Heu und Stroh Empfänger konsultieren. Die Ware/Verpackung ist in unauslöschlicher Weise zusätzlich mit dem Namen des Herstellers und dem Ursprungsland in Übereinstimmung mit den Dokumenten zu markieren. Zahlreiche Abbildungen dürfen auf den Waren/der Verpackung nicht erscheinen. Hinweise auf vorsichtige Behandlung der Packstücke werden zweckmäßigerweise in arabischer/englischer Sprache und Symbolform angebracht. In den IHK (Industrie- und Handelskammern) n können Beispiele in arabischer Übersetzung eingesehen werden. Alle Waren, die in Containern nach Katar verladen werden, müssen auf Paletten gepackt sein. Bei Nichteinhaltung werden die Container vom Zoll in Katar abgewiesen und zum Abgangshafen zurückgeschickt.

 

Warenmuster und -proben

Handelsmuster, die nicht als Handelsware zum Verkauf verwendet werden können, sind zollfrei. Ur- sprungszeugnisse müssen die Ware begleiten. Werbedrucke, Werbegegenstände sind zollpflichtig. Bei vorübergehender Einfuhr ist eine Zollsicherheit zu leisten. Der Versand zollpflichtiger Muster als „Warenproben“ ist nicht zulässig.

 

Versand- und Begleitpapiere

In der BR weiterhin Verbot von Boykotterklärungen. Das hat als Konsequenz, dass die IHK (Industrie- und Handelskammern) n Handelspapiere nicht mehr beglaubigen dürfen, wenn diskriminierende Formulierungen gewählt wurden. Auch der Ausweg über Notare, Landesgerichte oder Bundesverwaltungsamt ist ausgeschlossen.

Es müssen danach positive Formulierungen gewählt werden.

Im Schriftverkehr mit den Behörden immer die Landesbezeichnung „Qatar“ verwenden.

a) Handelsrechnungen, 2-fach, engl. mit allen handels üblichen Angaben, u. a. Brutto- und Nettogewicht, Verkaufswert, genaue Warenbeschreibung sowie Ursprungsland, Name des Schiffes und dessen Abfahrtsdatum. Die Rechnung muss die Bestätigung enthalten: „We hereby declare that the mentioned merchandise is being manufactured in ……….. by . . . . . . . . . . (Name des Herstellers) and no foreign parts have been used in these products. We hereby certify that the value and origin of the goods are authentic.“ Rechtsverbindliche Unterschrift des Ausführers. (Bei Waren aus einem anderen oder mehreren Ländern müssen die Hersteller und Länder aufgeführt werden.) Beglaubigung durch die IHK (Industrie- und Handelskammern) (Einreichung 4fach). Die Konsularabteilung benötigt für ihre Akten 2 Kopien.

b) UZ (Ursprungszeugnisse) 1-fach, als Ursprungsland ist „Switzerland“ oder „……………… (European Union)“ anzugeben. Auf der Rückseite des UZ (Ursprungszeugnisse) folgende Erklärung abzugeben: „We hereby declare that the mentioned merchandise is being manufactured in ……….. by . . . . . . . . . . (Name des Herstellers) and no foreign parts have been used in these products.“ UZ (Ursprungszeugnisse) muss konsularisch legalisiert werden. Die Legalisierung wird nur vorgenommen, wenn das UZ (Ursprungszeugnisse) auf der Rückseite durch die IHK (Industrie- und Handelskammern) beglaubigt ist. Erklärungen vgl. Formulierung a).

c) Herstellererklärung: Von wem die Ware gefertigt ist, ist auf Firmenbogen unter Bezugnahme auf HR (Handelsrechnungen) bzw. UZ (Ursprungszeugnisse) abzugeben. Beglaubigung durch IHK (Industrie- und Handelskammern) (1 Ausfertigung verbleibt bei IHK (Industrie- und Handelskammern) ) oder ein Notar beglaubigt die Unterschrift. Wird vom Importeur eine konsularische Legalisierung zusätzlich verlangt, muss bei Wahl der notariellen Unterschriftsbeglaubigung eine Überbeglaubigung durch den Landgerichtspräsidenten und eine Endbeglaubigung durch ein Verwaltungsamt erfolgen. Erfolgt die Beglaubigung durch die IHK (Industrie- und Handelskammern), ist eine Überbeglaubigung nicht erforderlich. Herstellererklärung ist der Konsularabteilung im Original mit 2 Fotokopien einzureichen, beide Kopie verbleiben dort. Textformulierung vgl. a).

d) Konnossemente unbeglaubigt; Order-Konnossemente sind bei Angabe einer Notify-Adresse möglich. Nach einer Vorschrift des Wirtschaftsund Handelsministeriums von Katar darf kein Schiff, das älter als 15 Jahre ist, in einem Hafen Katars entladen werden.

e) Transporterklärungen Folgende Transporterklärungen sind mit dem § 4° AWV vereinbar:
„The undersigned does hereby declare on behalf of the owner, agent or master of the above named vessel/airplane that said vessel/airplane is not registered in Israel or owned by nationals or residents of Israel and will not call at or pass through any Israeli port enroute to . . . (z. B. Katar).’’ Wir weisen noch darauf hin, dass derartige Transporterklärungen ausschließlich aus versicherungs technischen Gründen abgegeben werden dürfen bzw. um zu verhindern, dass die Waren auf dem See- oder Luftweg beschlagnahmt werden.

f) Konsulargebühren (und Befreiungen davon) können bei der IHK (Industrie- und Handelskammern) abgefragt werden.

g) Packliste 2fach, engl. mit ausführlichen Angaben, u. a. Maße, Gewichte, Inhalt. Fracht- bzw. Schiffssendungen: siehe a) bis e).

h) Postpakete bis 20 kg: 1 APK (Auslandspaketkarte) , 1 ZI (Zollinhaltserklärungen) engl., arab.