MALAYSIA

Malaysia Transporte und Spedition Dienstleistungen

Malaysia

Hauptstadt
Kuala Lumpur

Einwohnerzahl
29.24 Mio.

Landessprache/n
Malaysisch, Chinesisch, Englisch, Tamilisch

Währung
Ringgit (MYR)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
USD 303.53 Mrd.

BIP pro Einwohner
USD 10’380

Schweizer Exporte
CHF 721.5 Mio.

Schweizer Importe
CHF 423.99 Mio.

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Malaysia

Die Schweiz pflegt gute Kontakte im Bildungsbereich und unterstützt Projekte der Internationalen Tropenholzorganisation (ITTO) für die nachhaltige Bewirtschaftung tropischer Wälder. Schweizer Unternehmen profitieren von günstigen Rahmenbedingungen in Malaysia.

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Gute Rahmenbedingungen und die Anbindung an den asiatisch-pazifischen Markt mit rund 600 Mio. Einwohnern machen Malaysia für Schweizer Unternehmen attraktiv. Malaysia ist im Verband Südostasiatischer Staaten (ASEAN) hinter Singapur und Thailand der drittwichtigste Handelspartner der Schweiz. Rund 120 Schweizer Firmen beschäftigten im Jahr 2011 über 20’000 Mitarbeitende in Malaysia. Das Land ist ausserdem für zahlreiche Schweizerinnen und Schweizer ein beliebtes Ferienziel.

Geschäftssprache

Englisch.

Maße und Gewichte

Metrisches System teilweise noch angelsächsisches System

Zolltarif

Harmonisiertes System.Verzollung nach dem Transaktionswert.

Währung

Landeswährung Ringgitt (RM $) = 100 Sen.
ISO-Code: MYR

Importkontrolle

Die meisten Waren, insbesondere Industrieerzeugnisse, können ohne Beschränkung nach Malaysia importiert werden. Einfuhr bestimmter Produkte verboten, lizenzpflichtig und/oder Sondervorschriften unterworfen.
Ein Einfuhrverbot besteht für Waren aus Israel und z. B. für Waffen, bestimmte giftige Chemikalien, über fünf Jahre alte Kraftfahrzeuge und pornographisches oder ähnliches Material. Lizenzerfordernis für: z. B. elektrische Artikel (z. B. Personalcomputer, Telefon- und Faxzubehör, Drähte und Kabel), neue und gebrauchte (unter fünf Jahrealte) Kraftfahrzeuge, Kfz-Teile, Baumaschinen, Haustiere (Hunde, Katzen, Vögel), Pflanzen, Erde, gewisse Medikamente und Chemikalien, bestimmte Stahlprodukte und einige Nahrungsmittel. Reis darf nur von der National Rice Authority eingeführt werden.
Für einige Güter gelten mengenmäßige Einfuhrbeschränkungen (Hühner zum Schutz der einheimischen Landwirtschaft). In Zweifelsfällen sollte das Royal Customs and Excise Department im Ministry of Finance, das für die Importaufsicht zuständig ist, oder das Ministry of Trade and Industry konsultiert werden. Das Ministry of Trade and Industry erledigt namens des Royal Customs and Excise Department die Verwaltung der Importlizenzen. Die Gültigkeitsdauer einer Lizenz beträgt in der Regel 12 Monate; sie kann auf Antrag verlängert werden. Importe durch staatliche Stellen erfordern keine Lizenz. Die Listen der aus unterschiedlichen Gründen einfuhrverbotenen oder -beschränkten Waren sind Teil der „Customs Prohibition of Imports“. Bestehende RiLi zur Devisenkontrolle gelten für alle Staaten außer: Israel, Serbien und Montenegro. Überweisungen ins Ausland nur in Fremdwährung, nicht in MYR möglich. Zahlung in ausländischer Währung grds. gestattet, ebenso Zahlungen für Importe: aber, sind in ausländischer Währung zu transferieren. Bei Exporten > fob MYR 100.000 pro Sendung ist Formular (KWP-X) auszufüllen und dem Zoll bei Ausfuhr zu übergeben. Exporteinnahmen in ausl. Währung, müssen spätestens nach 6 Monaten nach MY rückgeführt werden. Ein- und Ausfuhr genehmigungsfrei bis 1.000 MYR, > 1.000 MYR (oder Äquivalent in Fremdwährung) =
Genehmigung der Zentralbank erforderlich.
Seit Januar 2015 Salex Tax 6%.

Zahlungsbedingungen und Angebote

Akkreditiv-Basis sollte angestrebt werden. Zahlung gegen Dokumente (D/P) bei solventen Importeuren noch angängig. €/ USD-Fakturierung oder jede andere konvertierbare Währung. Angebote in engl. Sprache; Preise cfr (cost and freight) Port Kelang. Möglichkeit der Exportversicherung gegeben.

Ursprungsangaben

Grundsätzlich nicht erforderlich. „Made in ………… “-
Kennzeichnung der Waren empfehlenswert.
Eine Angabe des Ursprungslandes (z. B. Made in ………… ) ist stets in den Fällen erforderlich, in denen durch Etikettierung oder Art der Aufmachung hinsichtlich des Ursprungslandes ein irreführender Eindruck erweckt werden könnte.

Markierung / Etikettierung

Besondere Etikettierungsvorschriften bestehen für Pharmazeutika, Tierfutter, Zigaretten und Agrarprodukte.

Verpackung

Besondere Vorschriften für Kistensignierung sind nicht erlassen, übliche Markierung ausreichend. Seeverpackung, klimatische Bedingungen beachten. Warenetiketten in englisch ausreichend. Auf Lebensmittelverpackungen sind Angaben zum Nährwertgehalt zu machen. Eine Preisauszeichnung ist für alle im Einzelhandel angebotenen Waren vorgeschrieben. Einfuhr von Waren verboten, die in irgendeiner Form mit Bildern und Zeichnungen von Banknoten oder Geldmünzen versehen sind. Packstücke sollten (wenn möglich) keine Waren unterschiedlicher Zolltarifpositionen enthalten.
Anwendung IPPC-Standard ISPM Nr. 15

Warenmuster und -proben

Muster ohne Handelswert = zollfrei zugelassen.
Übliche Sicherheitsleistungen bei einer vorübergehenden Einfuhr. Werbedrucke und -geschenke sind zollpflichtig (1 UZ (Ursprungszeugnisse) beilegen), Rechnungsvermerk: „Value for customs purposes only“ mit Wertangabe
Carnet A.T.A.-Verfahren anwendbar.

Versand- und Begleitpapiere

Übliche, sowie für

a) HR (Handelsrechnungen) 3-fach, engl. mit üblichen Angaben; auch fob- Wert, cif-Kosten und cif-Wert (wenn unterschiedliche Zollpositionen in Frage kommen, jede Warenart mit cif-Wert getrennt aufführen), unbeglaubigte HR (Handelsrechnungen) , unterschrieben mit Ursprungsland.

b) UZ (Ursprungszeugnisse) (für Westmalaysia) sind nur für Waren aus den Commonwealth-Ländern erforderlich, soweit ein Zollsondertarif in Anspruch genommen wird.

c) Konnossemente unbeglaubigt; Order-Konnossemente mit Notify-Adresse möglich.

d) Luft- bzw. Seefrachtbrief

e) ggf. Pflanzengesundheitszeugnis

f) Postpakete: Höchstgewicht 20 kg, 1 IPK, 1 ZI (Zollinhaltserklärungen) engl.