PAKISTAN

Pakistan Transporte und Spedition Dienstleistungen

Pakistan

Hauptstadt
Islamabad

Einwohnerzahl
182,1 Mio.

Landessprache/n
Urdu, Englisch

Währung
Pakistanische Rupie (PKR)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
USD 232,29 Mrd.

BIP pro Einwohner
USD 1’275

Schweizer Exporte
CHF 273,66 Mio.

Schweizer Importe
CHF 107,8 Mio.

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Pakistan

Die langjährigen bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Pakistan sind gut. Eine Reihe von Wirtschaftsabkommen unterstützt die Entwicklung des bilateralen Handels.

 

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Die Schweiz erwirtschaftet gegenüber Pakistan traditionell einen Handelsüberschuss und gehört seit Jahren zu den wichtigsten ausländischen Direktinvestoren Pakistans. Zahlreiche Schweizer Unternehmen sind im Land tätig und betreiben teilweise eigene Produktionsstätten. Diese Firmen sind mehrheitlich in Karachi ansässig und beschäftigen etwa 12’000 Mitarbeitende.
Im Jahr 2014 sind die Exporte der Schweiz nach Pakistan nach den vorliegenden provisorischen Zahlen um 1,5% auf knapp 274 Millionen CHF gesunken. Die Importe hingegen sind um 10,5% gestiegen und betrugen rund 108 Millionen CHF.

 

Vertragliche Regelungen

Investitionsförderungsvertrag
Pakistan – EU: In allgemeine autonome Zollpräferenzen einbezogen.
Anwendung des Carnet A.T.A.

 

Geschäftssprache

Englisch (Nationalsprache: Urdu).

 

Maße und Gewichte

Metrisches Maß- und Gewichtssystem.

 

Zolltarif

Harmonisiertes System. Verzollung nach dem Transaktionswert.

 

Währung

Landeswährung Pakistanische Rupie (pR) = 100 Paisa (PS).
ISO-Code: PKR

 

Importkontrolle

Einfuhrlizenzen sind in der Regel nicht mehr erforderlich.
Für die Einfuhr genügt die Vorlage einer L/C-Bestätigung der State Bank of Pakistan. Bei Geschäften, die ohne L/C abgewickelt werden, ist ggf. der Importeur wegen der notwendigen Einfuhrdokumentation zu befragen.
Sofern eine Lizenz benötigt wird, darf die Verschiffung der Ware nicht vor Erteilung der Lizenz und nicht nach Ablauf ihrer Gültigkeit erfolgen. Die Laufzeit der Lizenzen beträgt im Allgemeinen 12 Monate, für Kapitalgüter 12 bis 18 Monate (gegebenenfalls sind Verlängerungen bis zu 24 Monaten möglich). Das Importprogramm enthält daneben die „Negative List“ (Verbotsliste) und die „Restricted List“ (Einfuhrverbote oder an besondere Voraussetzungen gebunden Importe z.B. Quotenregelungen).
Die Einfuhr von Waren aus Israel ist verboten und darf auch nicht über Drittländer erfolgen.
Umsatzsteuerregelsatz: 17%

 

Zahlungsbedingungen und Angebote

Der Devisenmarkt ist frei. Zahlungen gegen unwiderruflichen Akkreditivs ratsam. Der Zahlungsverkehr wird meist über EUR oder USD abgewickelt.

 

Ursprungsangaben

Waren mit Ursprung außerhalb Pakistans mit irgendwelchen Bezeichnungen, aus denen auf pakistanischen Ursprung geschlossen werden könnte, müssen Angaben des Ursprungslandes („Made in ………… “) tragen. Zur Vermeidung von Schwierigkeiten ist trotz Fehlens zwingender Bestimmungen dauerhafte Ursprungsbezeichnung sowohl auf der Ware wie auf den Kisten empfehlenswert. Bezeichnungen wie extra, special, first class u. ä. vermeiden.
Genaue Anweisungen des Importeurs anfordern!

 

Markierung / Etikettierung

Übliche Markierungen mit Zusatzvermerk Ursprungsland.
Besonderen Etikettierungsvorschriften unterliegen u.a. Chemikalien, Medikamente, Stoffe, Baumwollgarne. Importeur befragen.

 

Verpackung

Seeverpackung. Es ist zu empfehlen, die Kisten mit „Made in ………… “ zu signieren. Gewicht der Kisten mittelschwer. Verpackung muss Ware vor Feuchtigkeit, Hitze, Insekten sicher schützen, daher Kisten mit Zink- oder Zinnblech verwenden.

 

Warenmuster und -proben

Mustersendungen sind zollpflichtig. Mustersendungen für Messen können vorübergehend gegen eine Zollsicherheit zollfrei eingeführt werden. Carnet A.T.A. sind nur für Messen und Ausstellungen sowie Berufsausrüstung zugelassen. Auskünfte erteilen die Industrie- und Handelskammern. Der Versand zollpflichtiger
Muster als „Päckchen“ ist nicht zulässig.

 

Versand- und Begleitpapiere

Übliche, sowie

a) 6 unbeglaubigte Handelsrechnungen mit Angabe des fob- und cif-Wertes, des Ursprungslandes und mit der Nummer der Importlizenz und der HS (Harmonisiertes System) -Nummer. Originalunterschrift.

b) Ursprungszeugnisse nicht generell gefordert, falls doch beglaubigt von IHK (Industrie- und Handelskammern) . Ursprung „Switzerland“ oder „Land einfügen + (European Union)“ oder nur „European Union“.

c) Konnossemente unbeglaubigt. Order Konnossemente bei Angabe einer Notify-Adresse möglich.

d) Für Postpakete bis 31,5 kg: 1 APK (Auslandspaketkarte) , 1 ZI (Zollinhaltserklärungen) , engl.

e) Empfehlung: Packliste beifügen.