THAILAND

Thailand Transporte und Spedition Dienstleistungen

Thailand

Hauptstadt
Bangkok

Einwohnerzahl
69.12 Mio

Landessprache/n
Thailändisch

Währung
Baht (THB)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
USD 366 Mrd.

BIP pro Einwohner
USD 5’390

Schweizer Exporte
CHF 1236.03 Mio.

Schweizer Importe
CHF 976.04 Mio.

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Thailand

Die starke Präsenz von Schweizer Firmen in Thailand, der Tourismus sowie die bedeutende Anzahl von thailändischen Staatsangehörigen in der Schweiz und von Schweizern in Thailand haben die Beziehungen zwischen den beiden Ländern verstärkt.

 

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Konsum- und Luxusgüter aus der Schweiz sind in Thailand beliebt. Geschätzt werden auch Schweizer Maschinen und Präzisionsinstrumente für die verarbeitende Industrie. Die Schweiz war 2011 der elft-wichtigste Handelspartner Thailands, dabei der wichtigste europäische Handelspartner. Bei den Direktinvestitionen in Thailand lag die Schweiz an 18. Stelle. 2010 beschäftigten Schweizer Unternehmen 50’644 Arbeitnehmer in Thailand.

Die Schweiz ist die wichtigste europäische Destination für Touristen aus Thailand. 2010 bereisten 51’907 thailändische Staatsbürger die Schweiz und buchten 85’851 Übernachtungen. Damit sind die Thailänder die sechst-wichtigste Touristengruppe aus Asien. Umgekehrt wurden im gleichen Jahr 155’000 Schweizer Touristen in Thailand registriert, was rund 1% der Gesamtzahl der Touristen in Thailand entspricht .

Geschäftssprache

Thai, Englisch.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System.

Zolltarif

Harmonisiertes System, Verzollung nach dem Transaktionswert.

 

Währung

Landeswährung Baht (B) = 100 Satang (St., Stg.).

ISO-Code: THB

 

Importkontrolle

Einfuhrlizenzen sind im Allgemeinen nicht erforderlich.

Nur Waren, die der Einfuhrkontrolle unterliegen, bedürfen einer Importlizenz (z.B. Chemikalien, pharmazeutische Produkte, Nahrungsmittel und alkoholische Getränke, gebrauchte PKWs, Messinstrumente und teilweise Erzeugnisse, die bereits im Lande hergestellt werden).

Einfuhrverbote bestehen z. Zt. für bestimmte Betäubungsmittel und Drogen, pornografische Artikel sowie Waren mit der Nationalflagge Thailands. Lizenzpflichtige Waren, die ohne Lizenz ankommen, werden beschlagnahmt oder mit einer Zollstrafe belegt. Die Lizenzgültigkeit reicht von 12 Monaten (z. B. pharmazeutische Erzeugnisse) bis hin zu 36 Monaten.

Für den Lebensmittelbereich (z.B. Lebensmittel, Lebensmittelfarben, -zusätze und -behälter) bestehen umfangreiche Vorschriften (z.B. teilweise Registrierungspflicht, Vorlage von amtlichen Zeugnissen). Es wird empfohlen Rücksprache mit dem Importeur zu nehmen

Die „Bank of Thailand“ regelt den Devisenhandel. Nur zugelassene Banken dürfen Devisenhandel durchführen. Die Höchstgrenzen betragen bei natürlichen Personen 500.000 US$, bei juristischen 5 Mio. US$. Die Devisen müssen aus dem Ausland stammen.

Umsatzsteuerregelsatz: 7%

Zahlungsbedingungen und Angebote

Akkreditiv-Bedingung vorherrschend, keine Transfergenehmigung der Zentralbank (Bank of Thailand) nötig; Lieferung auf Inkassobasis nur bei erstklassigen Kunden empfehlenswert; für die Bezahlung besteht eine Berichtspflicht an die Zentralbank.

Angebote möglichst cif Bangkok in US $ oder € mit Übersendung von Proforma-Rechnungen. Fakturierung in „Thai Baht’’ nicht möglich.

 

Ursprungsangaben

Vielfach ist die „Made in…“ Kennzeichnung als Qualitätsnachweis erwünscht.

 

Markierung / Etikettierung

Kolli müssen ausreichend markiert sein. Dazu gehört auch die Angabe des Entladehafens. Besondere Kennzeichnungspflichten bestehen nicht. Etikettierungs- und Qualitätsvorschriften sind für bestimmte Warengruppen einzuhalten.

 

Verpackung

Seeverpackung, übliche Signierung der Kisten. Heu und Stroh als Verpackungsmittel nicht zu empfehlen.

 

Warenmuster und -proben

Muster sind zollfrei (jedoch nur „free of charge“ wird nicht anerkannt), wenn nach der Art ihrer Aufmachung ein Verkauf nicht möglich erscheint. Vorübergehend ins Land verbrachte Artikel sind, gegen Zahlung einer Sicherheit, ebenfalls zollfrei. Werbedrucke, -geschenke sind dagegen zollpflichtig.

Carnet A.T.A.-Verfahren anwendbar.

 

Versand- und Begleitpapiere

Übliche, sowie

a) 5 unbeglaubigte Handelsrechnungen in engl. Sprache mit genauen Angaben (auch cif-Preis, Beförderungs- und Verpackungskosten etc., Ursprungsland, Rabatte usw.) und rechtsgültiger Unterschrift am Schluß der Rechnung, worin die Richtigkeit der Angaben bezeugt wird (We hereby certify that this invoice is true and correct). Bei Textilien ist bei gemischten Geweben in den HR (Handelsrechnungen) der prozentuale Anteil der einzelnen Garnarten anzugeben. Fehlt ein solcher Vermerk, wird die Ware in die höchstzulässige Zolltarifposition eingestuft. Das gleiche gilt auch für andere Waren, die sich aus unterschiedlichen Stoffen zusammensetzen, vor allem auch für Metall- Legierungen usw.

b) Ursprungszeugnisse nur auf Anforderung.

c) Unbeglaubigte Konnossemente.

d) Packliste, falls Rechnung nicht ausführlich genug.

e) Für Postpakete bis 31,5 kg: 1 APK (Auslandspaketkarte) , 1 Zl thail.,engl., frz.

f) Die Einfuhrbehörde verlangt bei Nahrungsmittelneinen Nachweis darüber, dass Strahlenhöchstgrenzen nicht überschritten sind (Anfrage bei IHK (Industrie- und Handelskammern) ).