DEUTSCHLAND

Deutschland Transporte und Spedition Dienstleistungen

GERMANY

Hauptstadt
Berlin

Einwohnerzahl
80,6 Mio.

Landessprache/n
Deutsch

Währung
Euro (EUR)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
USD 3’730 Mrd

BIP pro Einwohner
USD 41’866

Schweizer Exporte
CHF 58’800 Mrd

Schweizer Importe
CHF 50’000 Mrd

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Deutschland

Die Schweiz und Deutschland unterhalten intensive Beziehungen in allen Bereichen, was ein breites und solides Fundament für die Gestaltung der Zusammenarbeit schafft.

 

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz. So ist Deutschland Marktführer auf dem Schweizer Importmarkt: Ein Drittel aller Importe stammt aus Deutschland, mehr als die Einfuhren aus Italien, den USA und  China zusammen. Das Handelsvolumen hat sich seit dem Krisenjahr 2009 erholt und betrug 2015 rund 83 Milliarden CHF.
Der Gesamtbestand der schweizerischen Direktinvestitionen in Deutschland betrug Ende 2014 33.6 Mrd. CHF (-35.3% gegenüber dem Vorjahr; Rang 9). Schweizer Firmen beschäftigen in Deutschland rund 379’500 Personen. Geographisch liegt das Schwergewicht der schweizerischen Direktinvestitionen im süddeutschen Raum (Baden-Württemberg und Bayern) und in Nordrhein-Westfalen.
Deutschland ist das sechstwichtigste Herkunftsland von Direktinvestitionen in der Schweiz mit einem Bestand von 32 Milliarden CHF Ende 2014. Deutsche Firmen beschäftigen gut 118‘000 Personen in der Schweiz.

 

Geschäftssprache

Deutsch, englisch (im Handelsgebrauch)

 

Zolltarif (für nicht UE-Waren)

Harmonisiertes System. Zollabfertigung aufgrund des Transaktionswerts.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System.

 

Währung

Ladeswährung: Euro (€)

ISO-CODE: EUR

 

Importkontrolle

EU-Waren unterliegen dem freien Warenverkehr. Für nicht EU-Waren ist Vorsicht geboten, da die Importländer in drei Hauptzonen A, B und C aufgeteilt sind; die Aufteilung ist nach Wirtschaftsgebieten vorgenommen worden. Waren, deren Einfuhr genehmigungspflichtig ist bzw. Bestimmten Formalitäten unterliegen, sind in zwei besonderen “Beilagen” I bzw. II enthaltet. Die Rechnungen sind in zweifacher Anfertigung zu präsentieren, mit allen handelsüblichen Angaben, sowie Urprungsland und Originalunterschrift.

Umsatzsteuer: 19% (reduzierter Ansatz: 7%) Erstattung des bereits bezahlter Umsatzsteuer von den EU-Angehörigen ist möglich.

 

Zahlungsbedingungen und Angebote

Im Allgemeinen gelten alle üblichen Bedingungen für den internationalen Zahlungsverkehr.

Je nach Solvenz des Zahlers: Kreditbrief, gegen Nachnahme oder Rechnung mit Lieferfrist bis zu 3 Monaten.

 

Ursprungsangaben

auf Waren, aus deren Aufmachung der Eindruck entstehen könnte, dass es sich um Waren nichtdeutschen Ursprungs handelt, mit „Importé de ……………“ verlangt.

 

Markierung / Etikettierung

Die Waren, die nach Verpackung, Nennung oder Marke den Eindruck geben, dass es sich um wahrscheinlich deutschen Produkten handelt, müssen über ein klares Branding verfügen:“Importiert aus …”, “Made in …”. Weitere Informationen können bei der Handeskammer oder beim Einführer eingeholt werden. Für die Einfuhr von Waren, die zu bestimmten Zolltariffen-oder Nummern gehören ist eine Vorweisung des Ursprungszertifikats nötig.Beim Import von bestimmten Maschinen und Geräten gelten spezielle Vorschriften (bei Fachverbänden und Handeskammer nachfragen).

 

Modellen und Warenproben

Die Warenmuster ohne Handelswert sind zollgebührenfrei, im Gegensatz zu diejenigen mit einem Handelswert. Die Spedition von Warenmuster mit einem Handelswert als “Musterware” ist verboten.

 

Verpackung

Es gibt allgemeine Standards für die Kennzeichnung der Güter sowie Sonderregelungen für bestimmte Produkte: weitere Informantionen bei der Handeskammer oder beim Einführer einholen. Die EU-Richtlinien sehen vor, dass das Verpackungsmaterial aus Holz ohne Rinde sein muss, was über die normalen Standards der ISPM 15 gehen.

 

Versandpapiere und Begleitdokumente

Uebliche Dokumente und mehr:

a) Handelsrechungen (3 Kopien), mit all den üblichen Hinweisen

 

Versand- und Begleitpapiere

Uebliche Dokumente und nicht nur:

Handelsrechnungen (3 Kopien), mit all den üblichen Angaben, unteranderem Preis FOB, Kosten CIF, Preis CIF, Gewicht, Ursprungsland in 3 Kopien. Am Ende der Rechnung des Exporteurs muss die folgende unterschriebene Ursprungserklärung angebracht werden: “Wir bestätigen, dass die hier beschriebene Waren aus Schweizer Herstellung und Herkunft stammen, sowie die Preise korrekt und im Einklang mit den Preisen auf dem Exportmarkt sind.“ Die Bescheinigung der Handelskammer nur auf Anfrage des Empfàngers. Im Falle einer Bescheinigung: für die Handelskammer eine zusätzliche Handesrechnung; die Bescheinung wird in der Praxis von der Zollbehörde so gut wie nie erfordert;

Auf der Ursprungserklärung für Waren, die aus der Schweiz stammen das Land “Schweiz” angeben oder “Europäische Union” für diejenigen aus Europa;

Nachweis des Präferenzursprungs:- Ursprungserklärung auf der Rechnung; für jeglichen Export bis zu einem Maximalwert von 6’000 Euro; für “ermächtigte Ausführer” ohne Wertlimite.

Text für Ursprungserklärung: “Der Ausführer der Waren, welche in diesem Dokument erfasst sind (Zollbewilligung-Nr. …)

-Eur 1-Zertifkat (ausgestellt vom Zollbüro)

erklärt, dass die Waren, sofern nichts anderes angegeben ist, aus Präferenzursprung sind… (2)”.

Falls die Ursprungserklärung von einem “ermächtigten Ausführer gemacht wird, muss die Ausführbewilligung des Exporteurs unter Nr. 1 eingetragen sein. Falls hingegen die Ursprungserklärung nicht von einem ermächtigten Ausführer gemacht wird, können die Wörter in den Klammern weggelassen werden oder der Raum kann leer gelassen werden. (2) Pflichtsanzeige der Produkteherkunft;

Postpakete bis zu 20 Kg, 1 Versandschein für Ausland, 1 Zolldeklarierung;

Es ist auch möglich Carnet-ATA