IRLAND

Irland Transporte und Spedition Dienstleistungen

Ireland

Hauptstadt
Dublin

Einwohnerzahl
4,8 Mio.

Landessprache/n
Irisch, Englisch

Währung
Euro (EUR)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
USD 232 Mia.

BIP pro Einwohner
USD 48’608

Schweizer Exporte
CHF 1’175 Mio.

Schweizer Importe
7’198 Mio

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Irland

Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Irland sind traditionell gut. Die beiden Länder verfolgen in der Menschrechtspolitik gemeinsame Interessen. Ein reger kultureller Austausch verbindet die beiden Länder zusätzlich.

 

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Die Auswirkungen der Finanzkrise sind in Irland weiterhin spürbar. Die irische Wirtschaft erholt sich allerdings zunehmend. Irland war 2014 die am stärksten wachsende EU-Volkswirtschaft. Die Schweiz weist traditionell ein hohes Handelsbilanzdefizit gegenüber Irland aus.
Die ausländischen Direktinvestitionen in Irland steigen weiterhin an. Der Grossteil der Direktinvestitionen entfällt auf die Bereiche Finanzintermediation und Pharmaindustrie. Ende 2012 betrug der Kapitalbestand der Schweizer Direktinvestitionen in Irland 20,7 Milliarden CHF.

 

Geschäftssprache

Englisch.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System.

 

Zolltarif (für Nicht-EU-Waren)

Harmonisiertes System. Verzollung nach dem Transaktionswert.

 

Währung

Landeswährung: €
In Irland sind auch die Geldzeichen von Großbritannien gesetzliche Zahlungsmittel.
ISO-Code: EUR

 

Importkontrolle

EU-Waren befinden sich im freien Verkehr. Nicht-EU-Waren sind mit Originalrechnung (“original invoice”) mit allen handelsüblichen Angaben in Englisch mit Ursprungsangabe und Unterschrift zu deklarieren. Zu beachten sind Sonderregelungen für den Ausweis von Fracht- und Versicherungskosten.
Für zahlreiche Waren aus OECD-Ländern (Nicht-EULändern) ist eine Einfuhr ohne Genehmigung möglich (liberalisierte Einfuhr 91%), für die restlichen Waren gegen Currency Licences bzw. Globalkontingente, die jedoch keine sehr erschwerenden Hemmnisse der Wareneinfuhr bedeuten. Die Lizenzen sind zwischen 1 Monat und 1 Jahr gültig; Verlängerungen sind möglich. Für Globalquoten werden die Lizenzen nur an zugelassene Importeure abgegeben. Lizenzpflichtige Waren müssen innerhalb der Gültigkeit der Lizenz vom Zoll abgefertigt werden. Einfuhrbeschränkte Waren (Negativliste) über IHK (Industrie- und Handelskammern) zu erfragen. Geldmittel in Eigen- oder Fremdwährung können unbeschränkt eingeführt werden, Meldepflichten (ab 10.000 €) beachten.
Umsatzsteuerregelsatz: 23% (ermäßigter Satz: 13,5/9/4,8%)

 

Zahlungsbedingungen und Angebote

Üblich Kasse gegen Dokumente (D/P), bei unbekannten Importeuren Vorauszahlung oder unwiderrufliches Akkreditiv mit Bestätigungsauftrag. Fakturierung in € oder GBP. Preisangaben auf Basis cif irischer Hafen. Kreditauskünfte bei Erstkontakten empfehlenswert.

 

Ursprungsangaben

Nur dann zwingend, wenn Waren mit irischen Bezeichnungen (Name einer in Irland ansässigen Firma oder Angabe eines irischen Ortes) bezeichnet sind.
Keramikartikel, Schuhwaren, Strick- und Häkelkleidung, Teppiche, Biskuits, Strumpfwaren, Aluminiumgeschirr, Elektrokessel, Möbel und bestimmte Holzwaren müssen stets markiert sein. Kennzeichnungsvorschriften für importierte Schmuckwaren mit irischen Motiven.

 

Verpackung

Keine besonderen Bestimmungen für die Signierung der Kisten. Heu, Stroh und Torfstreu für die Verpackung verboten.
EU-Richtlinie sieht vor, dass Verpackungsmaterial aus Holz aus entrindetem Rundholz hergestellt sein muss. Diese Regelung der EU geht über die im ISPM 15-Standard geforderte Behandlung hinaus.

 

Warenmuster und -proben

Unberechnete Verkaufsmuster ohne Warenwert = zollfrei, mit Handelswert = zollpflichtig, Verbot der Versendung zollpflichtiger Muster als “Warenproben”