NORWEGEN

Norwegen Transporte und Spedition Dienstleistungen

Norway

Hauptstadt
Oslo

Einwohnerzahl
5.1 Mio.

Landessprache/n
Norwegisch (Bokmål, Nynorsk), Samisch

Währung
Norwegische Krone (NOK)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
USD 500 Mrd.

BIP pro Einwohner
USD 97’013

Schweizer Exporte
CHF 977 Mio.

Schweizer Importe
CHF 352 Mio.

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Norwegen

Die gemeinsame Herausforderung der europäischen Integration führt zu einer Annäherung zwischen der Schweiz und Norwegen. Die Beziehungen wurden insbesondere im Rahmen der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) ausgebaut.

 

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Als Nichtmitglieder der Europäischen Union pflegen die Schweiz und Norwegen enge Kontakte im Rahmen der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und der Welthandelsorganisation (WTO). Der bilaterale Handelsverkehr ist indes bescheiden. 2014 belief er sich auf 1.3 Milliarden CHF.

 

Vertragliche Regelungen

Doppelbesteuerungsabkommen in Kraft seit 01.01.1991, BGBl. II, 1993, S. 1970.
Warenabkommen vom 20.12.1950 (BA Nr. 1 vom 03.01.1951), ergänzt durch 9. Zusatzprotokoll vom 25.06.1960
Ergänzung des Warenabkommens von 1950 durch EWG- und EFTA-Klausel mit RA 14/62 (BA 67 vom 05.04.1962).
EWR-Mitglied seit 1994.
Mitglied der PAN-EURO-MED-Zone
Abkommen mit der EU über zusätzl. Handelspräferenzen bei landwirtschaftl. Erzeugnissen seit 01.01.2012.
Freihandelsabkommen mit der Ukraine trat am 01.06.2012 in Kraft.
Vertragspartei des TIR-Übereinkommens.
Anwendung des Carnet A.T.A.

 

Geschäftssprachen

Norwegisch, Englisch, Deutsch, Französisch.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System.

 

Zolltarif

Harmonisiertes System. Verzollung nach dem Transaktionswert.

 

Währung

Landeswährung Norw. Krone (nkr) = 100 Øre (ø).
ISO-Code: NOK

 

Importkontrolle

Die Einfuhr ist weitgehend liberalisiert. Nur die auf der Negativliste stehenden Artikel – insbesondere landwirtschaftliche Produkte (einschl. Fischereierzeugnisse) und bestimmte Textilwaren – benötigen eine Importlizenz. Die Einfuhr von Lebensmitteln und lebenden Tieren ist meldepflichtig.
Devisenmarkt liberalisiert. Mitnahme von 25.000 NOK ohne Deklaration möglich. Meldung an Behörden (automatisiert) aller Zahlungen/ Überweisungen ab 5.000 NOK
Umsatzsteuerregelsatz: 25%

 

Zahlungsbedingungen und Angebote

Je nach Bonität des Bestellers Vorauszahlung, Nachnahme, Kasse gegen Dokumente (D/P) oder Ziel.
€-Fakturierung.

 

Ursprungsangaben

Ursprungsangaben nur für bestimmte Waren, besonders Textilien, Lederwaren, Schuhe, Glaswaren, bestimmte Gummiwaren, Firnisse, Farben, Lacke, Rasierklingen etc. In diesem Falle auch Markierung der Kisten gefordert. Auskunft bei den IHK (Industrie- und Handelskammern) n.

 

Markierung / Etikettierung

Handelsübliche Markierung mit Ursprungsland-Zusatz . Besondere Etikettierungsvorschriften bestehen für Chemikalien, Nahrungsmittel, Medikamenten, Textilien, Lederwaren.

 

Verpackung

Verwendung von Heu und Stroh, gebrauchten Säcken u. ä. nicht zu empfehlen.
Für Holzverpackungsmaterial gelten die Regelungen der ISPM Nr. 15.

 

Warenmuster und -proben

Von den Zollabgaben sind alle Muster (Proben) befreit, die nicht als Gegenstand des Handels angesehen werden können.
Carnet- ATA-Verfahren zulässig.

 

Versand- und Begleitpapiere

Übliche, sowie

a) HR (Handelsrechnungen) (2-fach) mit handelsüblichen Angaben:

Name und Anschrift des Verkäufers und des Käufers, Ort und Datum der Ausstellung, Datum der Bestellung oder des Kaufes, Marke, Nummern, Anzahl und Art der Packstücke, Brutto-und Nettogewichte. Enthält ein Packstück unterschiedliche Waren, so ist das Nettogewicht jeder Warenart anzugeben, Warenbezeichnung:

Genaue handelsübliche Bezeichnung der Ware unter Angabe der Quantität und der Qualität, sowie etwaiger Zusammensetzung (Komposition, z.B. bei Textilien). Nach Möglichkeit ist die Zolltarifnummer hinzuzufügen, Ursprungsland, Preis per Wareneinheit, Zahlungs- und Verkaufsbedingungen.

Werden Rabatte gewährt, ist die Art anzugeben, Importlizenz-Nummer (wenn erforderlich).

Die Rechnungen brauchen nicht unterzeichnet zu sein, keine Bescheinigung.

b) Ursprungszeugnisse nur dann erforderlich, wenn sie vom Importeur verlangt werden. Konnossemente unbeglaubigt.

c) Für Postpakete bis 31,5 kg: 1 APK (Auslandspaketkarte) , 1 Zl deutsch/skand./engl./franz.

d) WVB (Warenverkehrsbescheinigung) EUR. 1 bei Warenwerten über 6.000,– € als Präferenzursprungsnachweis im Rahmen des Freihandelsabkommens EU–EFTA. Bei der Ausfuhr von Waren im Wert bis zu 6.000,- € ist vom Ausführer die folgende Erklärung in die Rechnung oder ein anderes Handelsdokument aufzunehmen: Der Unterzeichnete, Ausführer der Waren, auf die sich diese Handelsrechnung bezieht, erklärt, dass diese Waren, soweit nicht anders angegeben, pr.ferenzbegünstigte EWR-Ursprungswaren sind. Ort und Datum, Unterschrift. Norwegische Fassung: Eksportoren av produktene amfattet av dette dokument erklaerer at disse produktene, unntatt hvor annet er tydelig angitt, har EOS-preferenseopprinnelse. Unter der Unterschrift muss der volle Name der Person angegeben werden, die die Erklärung unterzeichnet. (Ursprungserzeugnisse aus Ceuta und Melilla sind deutlich mit der Kurzbezeichnung „CM“ zu kennzeichnen.) „Ermächtigte Ausführer“ müssen die Registrierungsnummer angeben.

e) EUR-MED

f) Es kann das EU-einheitliche „gemeinsame Versandverfahren“ (NCTS) angewandt werden.

Zum Nachweis der Präferenzberechtigung ist dennoch Verfahren wie unter d) beschrieben einzuhalten. Achtung: Bei Einfuhren aus der EU wird die Angabe der Ust-Id Nr. des einführenden EU-Unternehmens verlangt. Zu beachten: Seit dem 11.01.10 ist die Cargo Tracking Note (CTN) für die Zollabfertigungen erforderlich. Die CTN ist zwingend auf dem Konnossement und den Ladungsverzeichnissen anzugeben. Die für die Einfuhr notwendige CTN muss vor der Verladung beantragt werden.