AUSTRALIEN

Australien Transporte und Spedition Dienstleistungen

Australia

Hauptstadt
Canberra

Einwohnerzahl
23.34 Mio.

Landessprache/n
Englisch

Währung
Australischer Dollar (AUD)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
USD 1’459 Mrd.

BIP pro Einwohner
USD 62‘127

Schweizer Exporte
CHF 2’496.31 Mio.

Schweizer Importe
CHF 348.63 Mio.

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Der bilaterale Aussenhandel ist bescheiden, intensiviert sich aber. 2011 stieg der Export auf 2.5 Mrd. CHF, was einem Wachstum vom 17.4% gegenüber 2010 entspricht. Auch die Importe der Schweiz aus Australien verbesserten sich im Jahr 2011 und nahmen im Vergleich zum Vorjahr von 320 Mio. CHF auf 487 Mio. CHF zu, ein Anstieg von 52%.

Als Herkunftsland von Investitionen (FDIs) lag die Schweiz 2011 an fünfter Stelle; sie hat damit über 40’000 Arbeitsplätze in Australien geschaffen. Die Direktinvestitionen beliefen sich 2009 auf über 13 Mrd. USD.

 

Vertragliche Regelungen

Andauernde Verhandlungen zwischen der EU und Australien über ein Rahmenabkommen.

Bestehende Freihandelsabkommen mit Japan, Südkorea und China.

Doppelbesteuerungsabkommen in Kraft mit der Schweiz seit 2011

Anwendung des Carnet A.T.A.

 

Geschäftssprache

Englisch.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System.

 

Zolltarif

Harmonisiertes System. Die Verzollung erfolgt nach dem Transaktionswert (fob Basis).

 

Währung

Landeswährung Australischer Dollar ($A) = 100 Cents (c).

ISO-Code: AUD

 

Importkontrolle

Der Import ist weitgehend liberalisiert. Jedoch sind für eine Reihe von Waren noch Einfuhrgenehmigungen erforderlich. Beispielsweise für bestimmte Fleischsorten, Tier- und Pflanzenarten, Kosmetika. Generelle Einfuhrverbote bestehen für u.a. menschliche Embryonen, bestimmte Hunderassen.

Mehrwertsteuersatz: 10%

 

Zahlungsbedingungen und Angebote

Bei zuverlässigen Partnern Kasse gegen Dokumente (D/P). Vielfach unwiderrufliches Akkreditiv mit Bestätigungsauftrag an die abwickelnde Bank. Angebote in Austral. $ mit cif- und fob-Werten, Fakturierung überwiegend in €, nach Möglichkeit in PTA.

 

Ursprungsangaben

Waren, die nach australischem Gesetz markierungspflichtig sind, oder Waren mit nichtdeutschen Aufschriften müssen die Angaben des Ursprungslandes tragen. Für bestimmte Waren wird eine in besonderer Weise vorgeschriebene Ursprungs- bzw. Materialangabe mit Etikettierungsdaten allgemein gefordert. Auskunft bei IHK (Industrie- und Handelskammern) einholen.

 

Markierung / Etikettierung

Übliche Markierung, jedoch muss jedes Packstück unter der Marke und Nummer deutlich mit dem Namen des Bestimmungshafens (mind. 5 cm Größe) gekennzeichnet sein. Für bestimmte Waren muss eine in besonderer Weise vorgeschriebene Ursprungs- bzw. Materialangabe auf dem Hauptetikett angebracht werden. Bei den Zollbehörden kann die Warenliste erfragt werden.

 

Verpackung

Seeverpackung, Kistenbezeichnung wie allgemein üblich. Heu, Stroh und ähnliches Material Einfuhr verboten.

Bei Holzkisten einschl. Holzinnenverpackung Behandlung gegen Sirex-Wespe notwendig. Sirex-Certificate des deutschen Pflanzenschutzamtes sehr empfehlenswert.

Holzverpackungsbestimmungen bei Verladung in Container beachten. ISPM 15 anwendbar.

Auf Kisten wird außer der Verschiffungsmarke und Nr. die Angabe des Bestimmungs- bzw. auch Ausladehafens in mindestens 5 cm großen Buchstaben verlangt. Genaue Gewichtsangabe bei Waren über 2 Tonnen Stückgewicht.

Bei Waren wie Nahrungsmittel, Textilien, Tabakerzeugnisse, Sanitärartikel u.a.m. müssen Ursprungsangaben angebracht sein (Vorschriften gemäß „Marking of Imported Goods“ bfai; Bestell-Nr. Z10622).

 

Warenmuster und -proben

Muster ohne Handelswert werden gegebenenfalls zollfrei zugelassen, wenn die Sendung deutlich wie folgt gekennzeichnet ist: „Trade Samples, no charge, no commercial value.“ Carnet-ATA-Verfahren zugelassen.

 

Versand- und Begleitpapiere

Übliche, sowie

a) Handelsrechnungen: Für die Verzollung ist das Original der in englischer Sprache aufzumachenden Rechnung erforderlich. Die Rechnung muss ordnungsgemäß unterschrieben sein. Folgende Angaben ebenfalls nötig:

  1. Name und Anschrift des Verkäufers.
  2. Name und Anschrift des Käufers.
  3. Name des Schiffes.
  4. Ursprungsland
  5. Marke, Nummern, Anzahl und Art der Packstücke.
  6. Warenbezeichnung unter Angabe von Menge, Qualität und anderer verfügbarer Einzelheiten. Besonderer Wert ist auf eine genaue Warenbezeichnung zu legen. Maschinen und elektrisches Zubehör sind getrennt aufzuführen und getrennt in Rechnung zu stellen. Bei alkoholischen Getränken sind anzugeben: Anzahl der in den einzelnen Packstücken enthaltenen Flaschen, Inhalt der einzelnen Flaschen, Alkoholstärke, Wert der Flaschen ohne Inhalt, Wert der äußeren Verpackung.
  7. Verkaufspreis: Preis der Einheit und Gesamtpreis der Ware unter Angabe der Lieferbedingung. Der fob-Wert ist besonders herauszustellen.
  8. Die unter 8 a. und 9. Genannten Angaben sind unbedingt gesondert einzusetzen, obgleich sie als zum fob-Wert gehörend anerkannt werden und in diesen einzubeziehen sind.
    8a. Arbeitslohn für das Verpacken der Ware in die äußere Verpackung (labour costs incurred in packing the goods into outside packages).
  9. Wert der äußeren Verpackung (value of outside packages). Container zählen nicht zur äußeren Verpackung.
  10. Lizenz- bzw. Patentgebühren, wenn solche auf die Waren entfallen (amount of royalties – if any – payable in respect of the goods).
  11. Fracht- und Versicherungskosten für den Transport der Waren nach Australien. Diese cif-Kosten sind auch dann anzugeben, wenn fob verkauft wird.
  12. Einzelheiten aller Abmachungen irgendwelcher Art, die in ihrer Auswirkung den Verkaufspreis ändern oder ändern können. (Ausführliche Hinweise bei IHK (Industrie- und Handelskammern) erfragen.)
    b) Ursprungszeugnisse nicht erforderlich.
    c) Konnossemente unbeglaubigt; bei Order-Konnossement Notify-Adresse angeben.
    d) für Postpakete 20 kg mit Handelswaren, 1 APK (Auslandspaketkarte) , 1 Zl engl.