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F.A.Q.


WIE MUSS ICH DEN SPEDITIONSAUFTRAG ERFÜLLEN?

Transportauftrag

 

Erforderliche Angaben
Zur Auftragserteilung bzw. Beförderung sind folgende Angaben notwendig:

  • Vollständige Abhol- und Lieferadresse
  • Frachtzahler (bei „Unfranko-Sendungen“ bleibt der Auftraggeber bei Nichterfüllung zahlungspflichtig)
  • Menge und Art der Verpackungseinheiten
  • Bruttogewicht und Abmessung pro Verpackungseinheit
  • Besonderheiten: SDR/ADR, Nachnahmen, Avis, terminliche Einschränkungen, Zufahrtseinschränkungen, bei Waren, deren Wert CHF 15.-- pro kg, bzw. ein Stückgewicht von 24'000 kg und/oder von CHF 360'000.-- pro Fahrzeug übersteigt

 

Lieferschein/Frachtbrief
Für die Transportabwicklung ist ein Lieferschein respektive ein Frachtbrief im Doppel erforderlich, der die Angaben von Speditionsauftrag enthält.

Beschriftung der Verpackungseinheiten
Für die Beschriftung der Verpackungseinheiten ist der Versender verantwortlich. Als Mindestangaben pro Verpackungseinheit sind die Versender- und Empfängeradresse notwendig. Gefahrengut muss gemäss den Vorschriften von SDR/ADR gekennzeichnet sein und mit den erforderlichen Begleitpapieren versehen werden.

WELCHER IST DIE HAFTUNG DES AUFTRAGGEBERS?

Der Auftraggeber haftet für seine eigenen Fehler und Versäumnisse sowie die seiner Unterbeauftragten, ins-besondere für alle Folgen aus:

- Einer Verpackung, die den Anforderungen des vereinbarten Transportes nicht entspricht

- Unrichtigen, ungenauen oder fehlenden Angaben im Auftrag, auf der Verpackung oder am Transportgut selbst, insbesondere für Güter, die aufgrund ihrer Eigenschaften gar nicht oder nur unter besonderen Bedingungen angenommen werden, oder deren Behandlung besonderen Vorschriften unterliegt

- Dem Fehlen oder verspäteten Beibringen der notwendigen Dokumente.

WER BESORGT SICH DIE TRANSPORTVERSICHERUNG?

Der Spediteur besorgt die Transportversicherung nur auf ausdrückliches schriftliches Verlangen des Auftraggebers.

Seine Funktion beschränkt sich auf die Beschaffung der geeigneten Transportversicherung.

Lautet der Auftrag auf Abschluss einer Transportversicherung schlechthin, schliesst der Spediteur eine Transportversicherung «gegen alle Risiken» ab. Ist dies nicht möglich oder bestehen Unklarheiten über den Deckungsumfang, klärt der Spediteur dies mit dem Auftraggeber ab.

SIND LIEFERFRISTGARANTIEN SCHRIFTLICH ZU VEREINBAREN?

Lieferfristgarantien sind schriftlich zu vereinbaren. Sie müssen mindestens den letzten Ablieferungstermin und den vereinbarten Aufpreis beinhalten.

WIE MUSS ICH EIN AUFTRAG MITTEILEN?

Der Auftrag ist dem Spediteur schriftlich oder mit elektronischen Mitteln zu erteilen. Wird er mündlich oder telefonisch erteilt, so trägt der Auftraggeber bis zum Eintreffen einer schriftlichen Bestätigung beim Spediteur die Gefahren einer unrichtigen oder unvollständigen Übermittlung.

Der Auftrag hat alle für eine ordentliche Ausführung notwendigen Angaben, wie Hinweise auf reglementierte Güter (z.B. Gefahrgut) sowie solche, die einer besonderen Behandlung bedürfen, zu enthalten.

Nicht als Teil des Auftrages gilt der Text in Dokumenten, die dem Auftrag beiliegen, es sei denn, der Auftraggeber bezeichne diese ausdrücklich als Bestandteil des Auftrages.

WAS BEDEUTET "ADR"?

Accord européen relatif au transport international des marchandises dangereuses par route.

ADR bezeichnet das europäische Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse. Mit den ADR-Richtlinien wurde ein europaweit gültiges Regelwerk für den Transport von Gefahrengut im Strassenverkehr geschaffen. DAS ADR regelt, welche Güter grundsätzlich als Gefahrengut auf der Strasse einzustufen sind, welche Verpackungs- und Dokumentationsvorschriften gelten und mit welcher Sicherheitsausrüstung die Fahrzeuge ausgestattet sein müssen.

DIE LEISTUNGSABHÄNGIGE SCHWERVERKEHRSABGABE

Die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe ist eine vom Gesamtgewicht, der
Emissionsstufe sowie den gefahrenen Kilometern in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein abhängige eidgenössische Abgabe.

 

 

Sie muss für alle Motorfahrzeuge und deren Anhänger entrichtet werden, die

  • ein zulässiges Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen aufweisen,
  • dem Gütertransport dienen und
  • im In- und Ausland immatrikuliert sind und das öffentliche Strassennetz der Schweiz befahren.

 

Abgabesätze


Aktuell angewendete Tarife:

 

Abgabekategorie
Emissionsklasse
Tarif
I
Euro 2, 1 und 0
3.10 Rp. / tkm
II
Euro 3
2.69 Rp. / tkm
III
Euro 4 und 5
2.28 Rp. / tkm

.

Reduzierter Tarif:

III
Euro 6
2.05 Rp. / tkm

Reduzierter Tarif bei Fahrzeugen mit einem Partikelfiltersystem, welches den Partikelgrenzwert Euro 4 (0.02 g/kWh) einhält:

I
Euro 2
2.79 Rp. / tkm
II
Euro 3
2.42 Rp. / tkm


Voraussetzungen für inländische Fahrzeuge:
Das zuständige Strassenverkehrsamt bestätigt den ordnungsgemässen Einbau des Parti-kelfiltersystems im Fahrzeugausweis. In der Rubrik Bemerkungen erfolgt der Eintrag mittels Ziffer 924. Die reduzierte Abgabe wird ab Datum der Änderung des Fahrzeugausweises gewährt.

Voraussetzungen für ausländische Fahrzeuge:
Der Antrag (Form. 56.60) mit Nachweis (Fahrzeugschein oder amtlich beglaubigtes Dokument), dass das Fahrzeug nachträglich mit dem Partikelfiltersystem ausgerüstet wurde, ist bei einer schweizerischen Grenzzollstelle einzureichen. Die reduzierte Abgabe wird ab Datum der Mutation der Stammdaten gewährt.

 


Berechnungsbeispiel:

Massgebendes Gewicht 18 t
Tarif nach Emission (Euro 5) 2.28 Rp./tkm
Gefahrenen Kilometer 100 km
Total CHF 41.05


Rechnung: 18 x 2.28 x 100 = 4104 Rp. = CHF 41.05


Sattelmotorfahrzeuge / Sattelschlepper


Für Sattelmotorfahrzeuge, die als Einheit immatrikuliert sind, wird die Abgabe nach dem Gesamtgewicht der Einheit berechnet. Sind Sattelschlepper und Sattelanhänger getrennt immatrikuliert, so ist das Leergewicht des Sattelschleppers und das Gesamtgewicht des Sattelanhängers massgebend.


Ausnahmen


Folgende in- und ausländisch immatrikulierte Fahrzeuge sind von der Abgabe ausgenommen:

  • Militärfahrzeuge mit Militärkontrollschildern oder mit Zivilkontrollschildern und einem Aufkleber M+
  • Fahrzeuge der Polizei, der Feuer-, Öl- und Chemiewehr, des Zivilschutzes sowie Ambulanzen
  • Fahrzeuge, mit denen konzessionierte Personentransporte durchgeführt werden
  • landwirtschaftliche Fahrzeuge (grüne Kontrollschilder)
  • Fahrzeuge mit schweizerischen Tagesschildern
  • Nicht ordentlich immatrikulierte Fahrzeuge mit Händlerschildern (ausgenommen Exportfahrzeuge mit ausländischen Händlerschildern)
  • Fahrschulfahrzeuge, soweit sie ausschliesslich für Fahrschulzwecke eingesetzt und von einer registrierten Fahrschule immatrikuliert werden
  • Veteranenfahrzeuge, die im Fahrzeugausweis als solche bezeichnet sind
  • Motorwagen mit elektrischem Antrieb
  • Wohnanhänger und Sachentransportanhänger für Schausteller und Zirkusse
  • Raupenfahrzeuge
  • Transportachsen
  • Auf vorgängiges Gesuch an die Oberzolldirektion hin:
    Fahrten aus humanitären Gründen oder gemeinnützige, nicht kommerzielle Fahrten


Sonderregelungen


Für folgende Fahrzeuge und Transporte gibt es Sonderregelungen:

  • Fahrten im unbegleiteten kombinierten Verkehr
  • Transporte von Rohholz
  • Transporte von offener Milch
  • Transporte von landwirtschaftlichen Nutztieren

 

 

WER TRÄGT DAS TRANSPORTRISIKO? INCOTERMS?

 

Als Incoterms (International Commercial Terms) werden die internationalen Handels- und Lieferklauseln bezeichnet. Diese Handelsbedingungen legen insbesondere fest, welcher der Vertragspartner die Fracht-, Zoll- und Versicherungskosten zu tragen hat, wer das Transportrisiko trägt und zu welchem Zeitpunkt Nutzen und Gefahr auf den Käufer übergehen. Die Incoterms haben keine Gesetzeskraft. Sie werden nur rechtskräftig, wenn sie zwischen Käufer und Verkäufer gültig vereinbart werden. Die Incoterms wurden von der Internationalen Handelskammer entwickelt und 1936 erstmals aufgestellt. Der Stand der Incoterms wird durch Angabe der Jahreszahl gekennzeichnet. Letztmals angepasst wurden die Lieferbedingungen mit der 7. Revision im Jahr 2010

 

EXW

Der Begriff Ex Works, auch unter der Abkürzung EXW bekannt, wird in der Regel als ab Werk übersetzt. Die Anmerkung EXW, die durch die spezifische Angabe eines Ortes zu ergänzen ist, verpflichtet den Verkäufer lediglich dazu, die Güter zum vereinbarten Datum in seinen Räumlichkeiten (Fabrik, Lager usw.) bereitzustellen, wobei er nur die erforderlichen Dokumente für die Ausfuhr aus dem Herkunftsland liefert.Der Käufer ist seinerseits für die Zollformalitäten für die Ausfuhr zuständig, er organisiert den Transport und übernimmt alle Kosten dafür und haftet auch für alle Risiken bis zum Bestimmungsort.

 

FCA

Der Begriff Free Carrier wird normalerweise als frei Frachtführer übersetzt, abgeleitet von dem Wort "free" (frei), unter dem der nicht bezahlte Transport zu verstehen ist. Die Anmerkung FCA, die durch die spezifische Angabe eines Ortes zu ergänzen ist, verpflichtet den Verkäufer dazu, die Güter zum vereinbarten Datum bereitzustellen und für die Lieferung der erforderlichen Dokumente für die Ausfuhr aus dem Herkunftsland, die Auslieferung an das Lager des Frachtführers (oder einer anderen vom Käufer gewählten Person) sowie die Zahlung der Kosten für die Zollabfertigung für die Ausfuhr zu sorgen. Der Käufer organisiert seinerseits den Transport und bezahlt alle Kosten dafür, wobei er auch für alle Risiken bis zum Bestimmungsort haftet.

 

FOB

Der Begriff Free On Board wurde hauptsächlich für den See-/Schifftransport entwickelt (frei an Bord), er legt fest, dass der Verkäufer alle Transportkosten bis zum Verladehafen übernimmt, einschließlich eventueller Kosten für das Einladen in das Schiff sowie der Kosten für das Einholen von Genehmigungen und Dokumenten für die Ausfuhr aus dem Herkunftsland und derer für die Zollabfertigung bei der Ausfuhr.Ab dem Zeitpunkt, an dem die Ware als zur Abfahrt bereit gilt, gehen alle weiteren Kosten zu Lasten des Käufers, einschließlich der Versicherungskosten. Die Haftung für die Ware geht in dem Moment vom Verkäufer auf den Käufer über, in dem die Ware selbst physisch die Reling des Schiffes überschritten hat.Die Formulierung dieser Lieferbedingung gilt mit der Angabe des Verschiffungshafens als vollständig (z. Bsp. FOB Genua). Von diesem Terminus wurden, auch wenn sie inzwischen nicht mehr korrekt sind, auch die Begriffe FOR - Free on Rail und FOT - Free on Truck abgeleitet, die jeweils für den Transport per Eisenbahn oder per LKW benutzt wurden.Falls der Transport per Eisenbahn, auf der Straße oder im Luftverkehr erfolgt, lautet die entsprechende Bezeichnung Free Carrier (FCA).

 

CFR

Der Begriff Cost and Freight, auch unter der Abkürzung CFR (C&F) bekannt, wird hauptsächlich für den Schifftransport verwendet; er legt fest, dass der Verkäufer alle Transportkosten bis zum Bestimmungsort trägt, einschließlich eventueller Kosten für das Ausladen aus dem Schiff, sowie die Kosten für das Einholen von Genehmigungen und Unterlagen für die Ausfuhr aus dem Herkunftsland und für die Zollabfertigung, ebenfalls bezüglich der Ausfuhr.Der Käufer trägt dagegen die Versicherungskosten, während der Verkäufer verpflichtet ist, alle notwendigen Daten für den Abschluss der Versicherung gegen die Risiken rechtzeitig mitzuteilen.Ab dem Zeitpunkt, an dem die Ware im Ankunftshafen ausgeladen wurde, übernimmt der Käufer alle weiteren Kosten, einschließlich der Zollabfertigungskosten im Bestimmungsland.Die Formulierung dieser Lieferbedingung gilt mit der Angabe des Bestimmungshafens als vollständig (z. Bsp. C.F.R. Barcelona). Sie wird oft auch fälschlicherweise für den Transport auf der Straße oder per Eisenbahn verwendet, wobei in diesen Fällen andere Incoterms vorzuziehen sind (CPT).

 

CIF

Der Begriff Cost, Insurance and Freight wird für Schifftransporte verwendet und legt fest, dass der Verkäufer alle Transportkosten bis zum Bestimmungsort trägt, einschließlich der eventuellen Kosten für das Ausladen aus dem Schiff sowie die Kosten für das Einholen von Genehmigungen und Dokumenten für die Ausfuhr aus dem Herkunftsland und derer für die Zollabfertigung bei der Ausfuhr. Die Versicherungskosten gehen ebenfalls zu Lasten des Verkäufers.Ab dem Zeitpunkt, an dem die Ware im Bestimmungshafen ausgeladen wurde, hat der Käufer alle weiteren Kosten zu tragen, einschließlich der Zollabfertigungskosten im Bestimmungsland.Die Formulierung dieser Lieferbedingung gilt mit der Angabe des Bestimmungshafens als vollständig (z. Bsp. C.I.F. Triest ).

 

CPT

Der Begriff Carriage Paid To ist für alle Transportarten anwendbar und legt fest, dass der Verkäufer alle Transportkosten bis zu einem angegebenen Bestimmungsort zu zahlen hat, sowie die Kosten für das Einholen von Genehmigungen und Dokumenten für die Ausfuhr aus dem Herkunftsland und derer für die Zollabfertigung bei der Ausfuhr. Auch die Kosten, die beim Durchqueren anderer Staaten bis zum Bestimmungsort entstehen, hat der Versender zu übernehmen.Ab dem Zeitpunkt, an dem die Ware am vereinbarten Bestimmungsort angekommen ist, übernimmt der Käufer alle weiteren Kosten, einschließlich der Zollabfertigungskosten im Bestimmungsland.Die Formulierung dieser Lieferbedingung gilt mit der Angabe eines spezifischen Bestimmungsortes als vollständig (z. Bsp. C.P.T. Mailand).

 

CIP

Die Klausel Carriage and Insurance Paid to ist für alle Transportarten anwendbar und legt fest, dass der Verkäufer alle Transportkosten bis zu einem angegebenen Bestimmungsort zu zahlen hat, sowie die Kosten für das Einholen von Genehmigungen und Dokumenten für die Ausfuhr aus dem Herkunftsland und derer für die Zollabfertigung bei der Ausfuhr. Auch die Kosten, die beim Durchqueren anderer Staaten bis zum Bestimmungsort entstehen, hat der Versender zu übernehmen. Im Unterschied zur CPT-Klausel trägt der Verkäufer jedoch auch die Versicherungskosten.Ab dem Zeitpunkt, an dem die Ware am vereinbarten Bestimmungsort angekommen ist, übernimmt der Käufer alle weiteren Kosten, einschließlich der Zollabfertigungskosten im Bestimmungsland.Die Formulierung dieser Lieferbedingung gilt mit der Angabe eines spezifischen Bestimmungsortes als vollständig (z. Bsp. C.I.P. Turin).

 

DAF

Die Klausel Delivered At Frontier wird vor allem für den Transport auf der Straße und per Eisenbahn verwendet und legt fest, dass der Verkäufer alle Transportkosten bis zur Grenze eines benannten Staates trägt sowie die Kosten für das Einholen von Genehmigungen und Dokumenten für die Ausfuhr aus dem Herkunftsland und derer für die Zollabfertigung bei der Ausfuhr. Auch die Kosten, die beim Durchqueren anderer Staaten bis zum Bestimmungsort entstehen, hat der Versender zu übernehmen.Ab der vereinbarten Grenze übernimmt der Käufer sämtliche Kosten, einschließlich Zollabfertigungskosten im Bestimmungsland.Die Formulierung dieser Lieferbedingung gilt mit der Angabe einer spezifischen Grenze als vollständig (z.Bsp. D.A.F. Grenze Italien-Schweiz).Falls der Transport nicht mit einem physischen Überschreiten einer Landgrenze erfolgt, kann der Flughafen als Staatsgrenze betrachtet werden; im Falle von Schifftransporten ist die Verwendung der DES- und DEQ-Klauseln vorzuziehen (sehr selten).

 

DDU

Der Begriff Delivered Duty Unpaid, auch unter der Abkürzung D.D.U. bekannt, wird hauptsächlich für den Transport auf der Straße und per Eisenbahn verwendet und legt fest, dass der Verkäufer alle Transportkosten bis zu einem angegebenen Bestimmungsort zu zahlen hat, sowie die Kosten für das Einholen von Genehmigungen und Dokumenten für die Ausfuhr aus dem Herkunftsland und derer für die Zollabfertigung bei der Ausfuhr. Auch die Kosten, die beim Durchqueren anderer Staaten bis zum Bestimmungsort entstehen, gehen zu Lasten den Versenders.Der Empfänger ist dagegen für die Erledigung der Zollformalitäten im Bestimmungsland und die Zahlung aller Kosten, die im Bestimmungsland auf die Ware anfallen, zuständig.Die Formulierung dieser Lieferbedingung gilt mit der Angabe eines spezifischen Bestimmungsortes als vollständig (z. Bsp. D.D.U. Lugano).

 

DDP

Der Begriff Delivered Duty Paid, bekannt unter der Abkürzung D.D.P., legt fest, dass der Verkäufer alle Transportkosten bis zu einem vereinbarten Bestimmungsort zu zahlen hat, sowie die Kosten für das Einholen von Genehmigungen und Dokumenten für die Ausfuhr aus dem Herkunftsland und derer für die Zollabfertigung bei der Ausfuhr. Auch die Kosten, die beim Durchqueren anderer Staaten bis zum Bestimmungsort entstehen, hat der Versender zu übernehmen, und er ist auch für die Zollformalitäten im Bestimmungsland zuständig, einschließlich der Bezahlung aller im Bestimmungsland auf die Ware anfallenden Abgaben. In der Regel wird die Klausel vereinbart, dass die Mehrwertsteuer (MwSt.) vom Käufer zu tragen ist, während die Zollabgaben und eventuelle weitere Steuern vom Verkäufer zu zahlen sind.Die Formulierung dieser Lieferbedingung gilt mit der Angabe eines spezifischen Bestimmungsortes als vollständig (z. Bsp. D.D.P. Lugano).