SCHWEIZ

Schweiz Transporte und Spedition Dienstleistungen

Esportazione in Svizzera

Amtliches Gemeindeverzeichnis der Schweiz

Karte der Schweiz mit einer Liste von jeder Gemeinde, einschließlich Postleitzahl, Sprache und mögliche Ergänzungen für benachteiligte Gebiete.
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Hauptstadt
Bern

Einwohnerzahl
8.6 Mio.

Landessprache/n
Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch

Währung
Schweizer Franken (CHF)

Bruttoinlandprodukt (BIP)
USD 644 Mrd.

BIP pro Einwohner
USD 77’000

Schweizer Exporte
USD 296 Mrd.

Schweizer Importe
USD 281 Mrd.

Wirtschaftsbeziehungen mit der EU

Die Schweiz liegt geografisch in der Mitte des europäischen Kontinents und ist von Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) umgeben. Aufgrund dieser geografischen und kulturellen Nähe, insbesondere aber auch wegen des politischen und wirtschaftlichen Gewichts der EU, sind die EU und ihre Mitgliedstaaten die mit Abstand wichtigsten Handelspartner der Schweiz. Eine aktive Europapolitik ist daher wirtschaftspolitisch von entscheidender Bedeutung.Die Schweiz hat als nicht EU-Mitglied den Zugang zum EU-Binnenmarkt durch verschiedene bilaterale Abkommen mit der EU vereinbart. Mit diesen Abkommen werden zwischen der Schweiz und der EU in verschiedenen Bereichen binnenmarktähnliche Verhältnisse geschaffen, was die Beseitigung oder Verringerung von Handelshemmnissen und Diskriminierungen im gegenseitigen Wirtschaftsverkehr ermöglicht. Seit dem Freihandelsabkommen von 1972 wurde in mehreren Etappen ein immer dichteres Netz von Abkommen abgeschlossen. Nach der Ablehnung des Beitritts zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) 1992 durch das Schweizer Stimmvolk haben die Schweiz und die EU 1999 die Bilateralen I (sieben Abkommen) unterzeichnet. Ihnen folgten 2004 die Bilateralen II (neun Abkommen und ein Schriftwechsel). Diese Abkommen gewährleisten einen weitgehenden gegenseitigen Marktzugang, vermeiden Diskriminierungen von Schweizer Firmen auf dem EU-Binnenmarkt und sind Grundlage für eine enge Kooperation in Bereichen wie Forschung, Sicherheit, Asyl, Umwelt und Kultur.

 

Bestehende bilaterale Abkommen

Im Rahmen der Freihandelsabkommen (FHA), die zwischen der EFTA und Drittländern abgeschlossen worden sind, unterhält die Schweiz im Dienstleistungssektor präferenzielle Beziehungen mit folgenden Ländern/Partnern (in alphabetischer Reihenfolge): Chile, Costa Rica, Georgien, mit den Staaten im Golfkooperationsrat (GCC, die Mitgliedsstaaten sind die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Saudiarabien, Oman, Katar und Kuwait), Guatemala, Hong Kong, Kolumbien, Mexiko, Panama, Philippinen, Singapur, Südkorea, Ukraine,  sowie teilweise mit Kanada und Peru. Das Hauptziel der Schweiz ist es, durch die bilateralen Freihandelsabkommen eine vorteilhaftere Behandlung zu erhalten, als jene, die ihr im multilateralen Rahmen des Allgemeinen Abkommens über den Handel mit Dienstleistungen (GATS) zugestanden wird. Zudem hat die Schweiz ausserhalb des Rahmens der EFTA, ein Freihandelsabkommen mit China und ein bilaterales Abkommen über Freihandel und wirtschaftliche Partnerschaft mit Japan abgeschlossen.

 

Freihandelsabkommen

Die Schweiz verfügt – neben der EFTA-Konvention und dem Freihandelsabkommen mit der EU – gegenwärtig über ein Netz von 28 Freihandelsabkommen mit 38 Partnern ausserhalb der Europäischen Union (EU). Die Abkommen werden normalerweise im Rahmen der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) abgeschlossen. Dennoch hat die Schweiz die Möglichkeit, Freihandelsabkommen auch ausserhalb der EFTA abzuschliessen, wie beispielsweise im Fall Japans oder Chinas.

Ziel der Freihandelspolitik der Schweiz ist die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Wirtschaftsbeziehungen mit wirtschaftlich bedeutenden Partnern. Den schweizerischen Wirtschaftsakteuren soll gegenüber ihren wichtigsten Konkurrenten ein möglichst stabiler, hindernis- und diskriminierungsfreier Zugang zu ausländischen Märkten verschafft werden. Im Rahmen der Stabilisierungspolitik des Bundesrates kommen aussenwirtschaftspolitischen Massnahmen zur weiteren Öffnung von Exportmärkten erhöhte Bedeutung zu.

 

Geschäftssprachen

Deutsch, Französisch, Italienisch.

 

Maße und Gewichte

Metrisches System.

 

Zolltarif

Harmonisiertes System. Verzollung i. d. R. nach dem Bruttogewicht.

 

Währung

Landeswährung Schweizer Franken (sfr) = 100 Rappen (Rp), Centimes (c).
ISO-Code: CHF

 

Importkontrolle

Über 90 % der Wareneinfuhr sind liberalisiert. Für beschränkte Einfuhr muss Importeur Genehmigung beschaffen (Negativliste). Niederspanungserzeugnisse müssen der Richtlinie 2006/95/EG und 2004/108/EG entsprechen. Pharmazeutische Produkte bedürfen einer Registrierung von Swissmedic. Lizenzfrei können Kleinsendungen bis 20 kg eingeführt werden, sofern es sich nicht um besonders benannte Waren handelt, für die die Freigrenze nur 2,5 kg beträgt. Zu beachten sind Lenkungsabgaben bei der Einfuhr von Waren, die der VOC unterliegen. Vereinfachtes Zollanmeldeverfahren für Kleinsendungen im „e-dec-easy“-Anmeldeverfahren möglich. Als Kleinsendungen gelten Sendungen mit einem Gewicht bis höchstens 1.000kg und einem Wert bis 1.000 sFr. Devisenkontrolle besteht nicht, so dass Bezahlung der Wareneinfuhren ohne Schwierigkeiten erfolgen kann.
Umsatzsteuerregelsatz: 8%

 

Zahlungsbedingungen und Angebote

Angebote und Rechnungen in €, sfr oder US $ frei
Grenze oder frei Haus.

Ursprungsangaben

Sind bei Lebensmitteln und Getränken erforderlich.
Ebenfalls müssen Holz und Holzprodukte mit dem Ursprungsland gekennzeichnet sein.

 

Markierung / Etikettierung

handelsübliche Markierung. Die Etikettierung muss i.d.R. mind. in einer schweizerischen Amtssprache sein. Für besondere Etikettierungsvorschriften erteilt das Eidgenössische Department des Inneren Auskünfte.

 

Verpackung

Für Holzverpackungen wird der ISPM –Standard Nr. 15 angewandt, ausgenommen sind Lieferungen aus der EU.

 

Warenmuster und -proben

Warenmuster sind zollfrei, wenn:

a) sie zufolge ihrer Ausmaße (wie kleine Holzabschnitte), Aufmachung (wie Knöpfe auf Karten, je Sorte nur ein Stück) oder Herrichtung (wie Entwerten durch Farbstempel, Lochen) keinen selbständigen Wert besitzen, oder

b) sie zur Veranschaulichung, Untersuchung oder Erprobung zwecks Bestellaufnahme eingeführt werden und die folgenden Wertgrenzen nicht übersteigen: 1. verbrauchbare Waren bis zu einem Warenwert von 100 Franken je Muster; die Anzahl der in einer Sendung enthaltenden auch gleichartigen Muster ist ohne Belang; 2. nicht verbrauchbare Waren bis zu einem Warenwert von 100 Franken je Art und Qualität; 3. Tabakfabrikate, alkoholische Getränke, Medikamente und kosmetische Produkte bis zu einem Warenwert von 100 Franken je Sendung; Wein nur in Musterfläschchen bis 3 dl, Spirituosen nur in Musterfläschchen bis 2 dl (Portionenfläschchen ausgeschlossen). Reklamemustersendungen von Waren, zur Abgabe – auch unentgeltlich – an einen anonymen Kreis voraussichtlicher Kunden bestimmt, sind zollpflichtig. Carnet-A.T.A.-Verfahren zulässig.

 

Versand- und Begleitpapiere

Übliche, sowie

a) Handelsrechnungen (2fach) mit allen handelsüblichen Angaben, u. a. Ursprungsland, ohne Beglaubigung;

b) Ursprungszeugnis (einfach) nur bei Anforderung durch den Empfänger, Ursprungsland für Waren der BR Deutschland anzugeben: „Bundesrepublik Deutschland (Europäische Union)“ oder nur „Europäische Union“.

c) Für Postpakete bis 31,5 kg: 1 APK (Auslandspaketkarte) , 1 Zl deutsch/frz./ital., HR (Handelsrechnungen) beifügen; bei Luftpostpaketen bis 20 kg APK (Auslandspaketkarte) „Mit Luftpost“-Zettel.

d) WVB (Warenverkehrsbescheinigung) 1 für Frachtsendungen im Rahmen des Freihandelsabkommens mit der EU, inkl. Das Abkommen der paneuropäischen Kumulation; Sendungen im Wert über 6.000,– € Formblatt EUR. 1.

Bei der Ausfuhr von Waren im Wert bis zu 6.000,– € ist vom Ausführer die folgende Erklärung in die Rechnung oder ein anderes Handelsdokument aufzunehmen: Der Ausführer der Waren, auf die sich dieses Handelspapier bezieht, erklärt, dass diese Waren, soweit nicht anders angegeben, präferenzberechtigte . . . . . . (Ursprungsland angeben) (EU)-Ursprungswaren sind. Ort und Datum, Unterschrift des Ausführers und Name in Druckschrift. (Ursprungserzeugnisse aus Ceuta und Melilla sind mit Kurzbezeichnungen „CM“ zu kennzeichnen.) Diese Regelung gilt nicht für landwirtschaftliche Produkte.

e) EUR-MED

f) Es kann das EU-einheitliche „Gemeinsame Versandverfahren“ (NCTS) angewandt werden. Zum Nachweis der Präferenzberechtigung ist dennoch Verfahren wie unter d) beschrieben einzuhalten.