Die Schweiz stellt dank ihrer hohen Kaufkraft und geografischen Nähe einen attraktiven Markt für europäische Unternehmen dar. Da sie jedoch kein EU-Mitglied ist, erfordert der Handel mit der Schweiz spezifische Zollverfahren. Der erste Schritt besteht darin, das Schweizer Tarifsystem zu verstehen. Die Schweiz hat Freihandelsabkommen mit der EU und den EFTA-Ländern, die eine Befreiung oder Ermässigung der Zölle für die meisten Industrieprodukte ermöglichen, sofern der präferenzielle Ursprung der Ware nachgewiesen wird. Bei landwirtschaftlichen Produkten können die Zölle erheblich sein und werden oft nach Gewicht berechnet. Einige Produkte unterliegen Zollkontingenten mit begrenzten Mengen zu ermässigtem Zollsatz. Es ist wichtig, die Tarifklassifizierung und die geltenden Bedingungen vor dem Versand zu überprüfen. Die Schweizer MwSt. (8,1 %) wird bei der Einfuhr auf den CIF-Wert zuzüglich Zölle erhoben. Wenn der Schweizer Kunde MwSt.-registriert ist, kann er die Steuer zurückfordern. Bei Verkäufen an Privatpersonen bleibt die MwSt. ein endgültiger Kostenfaktor und sollte in die Preiskalkulation einbezogen werden. Franzosini SA bietet einen umfassenden Service für Unternehmen, die in den Schweizer Markt eintreten möchten: von der Tarifberatung über das Logistikmanagement, von der Zollabfertigung bis zur Verteilung im gesamten Schweizer Gebiet. Kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung.